• 14.01.2019
      06:50 Uhr
      Lieb & Teuer Moderation: Janin Ullmann | Radio Bremen TV
       

      Die Antiquitäten dieser Sendung:

      • Selbstporträt von Johannes Wüsten
      • Goldene Taschenuhr von 1888
      • Italienische Reiterfigur aus Bronze
      • Henkelbecher aus Knochen
      • Landschaftsgemälde von Ernst Liebermann

      Montag, 14.01.19
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Antiquitäten dieser Sendung:

      • Selbstporträt von Johannes Wüsten
      • Goldene Taschenuhr von 1888
      • Italienische Reiterfigur aus Bronze
      • Henkelbecher aus Knochen
      • Landschaftsgemälde von Ernst Liebermann

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Anja Reingold
      Moderation Janin Ullmann
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger
      • Selbstporträt von Johannes Wüsten

      Der Kupferstich ist ein Selbstporträt von Johannes Wüsten (1896-1943), der Maler, Grafiker und Schriftsteller war. Er ist mit seinem Monogramm signiert und mit 1930 datiert. Die Grafik zeigt ihn mit seiner Heimatstadt Görlitz im Hintergrund. Wüsten war Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands und ist 1934 vor den Nationalsozialisten nach Paris geflüchtet, wo er interniert wurde. 1941 wurde er in ein Zuchthaus in Brandenburg überführt, wo er im Lazarett an Tuberkulose gestorben ist. Viele seiner Werke sind zerstört worden. Es handelt sich um einen von seiner Witwe autorisierten Nachdruck aus den Sechzigerjahren.

      • Goldene Taschenuhr von 1888

      Die mittelgroße Damenuhr ist von A. Lange und Söhne Glashütte Sachsen aus dem Jahr 1888. Der Gehäusetyp wird nach Jules Jürgensen mit "Jürgens" bezeichnet. Das Goldgehäuse hat 14 Karat, es handelt sich um eine Sekundärqualität, die später mit DUF - Deutsche Uhrenfabrikation - benannt worden ist. Eine preisgünstigere Variante. Der Sekundenzeiger ist eine Besonderheit, weil er in Damenuhren in der Regel nicht vorkommt.

      • Italienische Reiterfigur aus Bronze

      Die Reiterfigur zeigt den Söldnerführer Bartolomeo Colleoni (1395-1475), der als Generalleutnant im Venedig der Renaissance viel Macht und Reichtum erlangt hatte. Er vermachte der Stadt sein Vermögen unter der Bedingung, dass ein großes Reiterstandbild von ihm aufgestellt wird. Den Auftrag dafür erhielt der Bildhauer Andrea Verrocchoi. Vollendet wurde es durch Alessandro Leopardi. Das überlebensgroße Denkmal steht auf einem hohen Sockel auf dem Campo Santi Giovanni e Paolo. Die Nachbildung im Kleinformat ist ohne Signatur und ohne Gießerstempel, ein hochwertiges Souvenir für Venedigreisende um 1880/90.

      • Henkelbecher aus Knochen

      Der Henkelbecher ist aus einem Stück Rinderknochen gearbeitet. Henkel und Boden sind angesetzt worden. Die Wandung ist mit vielen Jagdmotiven freihändig graviert worden. Die Konturen sind mit schwarzem Pulver poliert worden, um die Linien besser sichtbar zu machen. Er stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, und ist wohl in Deutschland oder dem alpenländischen Raum entstanden.

      • Landschaftsgemälde von Ernst Liebermann

      Das Ölbild ist signiert von dem deutschen Maler Ernst Liebermann (1869-1960) - nicht zu verwechseln mit dem berühmten Maler Max Liebermann - und datiert mit 1909. Liebermann hat in Berlin studiert und zahlreiche Studienreisen unternommen. Ab 1897 hat er sich in München niedergelassen, wo sehr viele Landschaftsdarstellungen aus der Umgebung entstanden sind. Auf der Rückseite befinden sich Aufkleber, die die Teilnahme an Ausstellungen belegen.

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?
      Janin Ullmann lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

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      Montag, 14.01.19
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.02.2020