• 29.10.2013
      22:00 Uhr
      Tatort: Wir sind die Guten Fernsehfilm Deutschland 2009 | Radio Bremen TV
       

      Ein schwerer Autounfall katapultiert den Münchner Hauptkommissar Ivo Batic komplett aus der Bahn. Er verliert sein Gedächtnis, weiß nicht mehr, wer er ist, erkennt seinen langjährigen Kollegen Franz Leitmayr nicht und will ihm auch nicht vertrauen. Obendrein gerät Ivo Batic unter Mordverdacht im Fall einer jungen Kollegin vom Rauschgiftdezernat und schließlich ist noch ein unheimlicher Fremder hinter ihm her. Voller Argwohn und ganz auf sich allein gestellt, versucht Batic seine Identität und die Geschehnisse, die zu dem Unfall führten, zu ergründen.

      Dienstag, 29.10.13
      22:00 - 23:30 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Ein schwerer Autounfall katapultiert den Münchner Hauptkommissar Ivo Batic komplett aus der Bahn. Er verliert sein Gedächtnis, weiß nicht mehr, wer er ist, erkennt seinen langjährigen Kollegen Franz Leitmayr nicht und will ihm auch nicht vertrauen. Obendrein gerät Ivo Batic unter Mordverdacht im Fall einer jungen Kollegin vom Rauschgiftdezernat und schließlich ist noch ein unheimlicher Fremder hinter ihm her. Voller Argwohn und ganz auf sich allein gestellt, versucht Batic seine Identität und die Geschehnisse, die zu dem Unfall führten, zu ergründen.

       

      Stab und Besetzung

      Franz Leitmayr Udo Wachtveitl
      Ivo Batic Miroslav Nemec
      Rüdiger Stolze Michael Mendl
      Michalik Max Hopp
      Richard Wedel Nikolaus Paryla
      Verfolger Thomas Lehmann
      Polizistin Britta Daniela Schulz
      Förster Sepp Schauer
      KTU-Leiter Peter Rappenglück
      Regie Jobst Christian Oetzmann
      Kamera Dieter Schleip
      Musik Volker Tittel
      Redaktion Karen Matthiesen

      Ein irrwitziger Autounfall katapultiert den Münchner Hauptkommissar Ivo Batic komplett aus der Bahn. Er verliert sein Gedächtnis, erkennt weder seinen langjährigen Kollegen Franz Leitmayr wieder, noch will er ihm vertrauen. Batic folgt auf eigene Faust den wenigen Erinnerungsfetzen, die ihm geblieben sind.

      Der Münchner Hauptkommissar Ivo Batic wirkt wie ein angeschlagener Mann. Er torkelt regelrecht durch die oberbayrischen Landschaften. In einem Supermarkt kann er sich an seine EC-Pinnummer nicht erinnern und bricht schließlich zusammen. Als er dann noch nicht einmal seinen Kollegen Leitmayr erkennt, ist klar: Batic hat sein Gedächtnis verloren, seine ganze Identität.

      Doch damit nicht genug: Im Krankenhaus steht er in der Nacht plötzlich einem Mann gegenüber, der ihn bedroht, der ihn verfolgt. Doch warum? Batic weiß es nicht. Mit knapper Not kann er entkommen. Wenig später stellt sich heraus, dass Batic der Letzte gewesen ist, der die gerade tot aufgefundene Rauschgiftfahnderin Leah Wedel lebend gesehen hat. Hat Batic etwas mit dem Tod der Kollegin zu tun? Hat er etwas mit den Drogen zu tun, die in ihrer Wohnung gefunden wurden?

      Leitmayr ist alarmiert. Nach allen Regeln der Kunst versucht er seinem Freund zu helfen, ihn zu schützen; doch längst ist das LKA in Form von Abteilungsleiter Stolze an dem Fall dran. Es dauert nicht lange und ein Sondereinsatzkommando stürmt Batics Wohnung. Stolze findet das gerechtfertigt, für ihn ist der Fall klar: Batic hat mit Leah Wedel zu Abend gegessen, sie zu Hause getötet - und jetzt spielt er den Irren. Batic kann sich einer Verhaftung entziehen, wenn auch halbnackt, nur mit einem Handtuch bekleidet. Heimlich sucht er Kontakt zu Leitmayr. Sein Kollege weiß genau, dass die Jagd nach Batic erst aufhört, wenn er sich der Polizei stellt. Doch Leitmayrs Versuch, dies Batic nahe zu bringen, geht gründlich daneben: Batic entwendet Leitmayr seine Dienstwaffe, zwingt ihn anzuhalten, raubt ihm seine Kleidung.

      Der Spott von Stolze und Leahs Vorgesetztem, dem Rauschgiftfahnder Michalik, lässt nicht lange auf sich warten. Doch allen Indizien und Vorgängen zum Trotz hält Leitmayr zu seinem Freund. Er folgt einer Spur zu einer alten Freundin der toten Polizistin und erfährt, dass Batic vor Jahren ein Verhältnis mit Leah Wedel hatte. Batic war ihr Dozent an der Polizeischule gewesen. Wenn Batic mit ihr zum Essen verabredet war, war das ein Aufwärmen von alten Erinnerungen? Oder ging es um mehr?

      Batic ist unterdessen weiter auf der Flucht, plündert mit Leitmayrs EC-Karte dessen Konto. Doch sein Wagen wird von Streifenbeamten identifiziert, Batic flüchtet sich in ein Einkaufszentrum und verkleidet sich. Doch kaum hat er die Polizeibeamten abgeschüttelt, ist der unheimliche Verfolger aus dem Krankenhaus wieder da. Er ist ihm wie ein Geist auf den Fersen, nicht loszuwerden. Wie konnte der ihn finden? Was will er schon wieder von ihm?

      Batic rennt erneut um sein Leben, entkommt knapp, schafft es gerade noch, mit dem Handy ein Foto seines Verfolgers zu schießen. Doch zu seiner Enttäuschung ist auf dem Foto durch die Reflektion einer Scheibe fast nichts zu sehen! Ob die Suche mit einem Phantombild etwas bringen wird? Welche Hindernisse stellen sich den Kommissaren noch in den Weg? Es wird noch ein schwerer Weg werden, der Kommissar Batic erst ins Gefängnis, dann an die Grenzen seines Verstandes und schließlich dem Tod näher bringt, als er es je für möglich gehalten hat.

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