• 28.10.2013
      06:50 Uhr
      Lieb & Teuer Die norddeutsche Antiquitätenshow | Radio Bremen TV
       

      Themen:

      • Skulptur "Die Trinkende"
      • Marinebuch
      • Kartenpresse
      • Gemälde von Friedrich Rohde
      • Ikone Gottesmutter

      Moderation: Ann-Katrin Schröder

      Montag, 28.10.13
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen:

      • Skulptur "Die Trinkende"
      • Marinebuch
      • Kartenpresse
      • Gemälde von Friedrich Rohde
      • Ikone Gottesmutter

      Moderation: Ann-Katrin Schröder

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Ann-Katrin Schröder
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger
      • Skulptur "Die Trinkende"

      Die signierte Bronze mit dem Titel "Die Trinkende" ist von dem deutschen Bildhauer Victor Seifert (1870 - 1953). Die anmutige weibliche Akt-Figur mit Trinkschale ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden und gehört zu den beliebtesten Arbeiten des Künstlers. Sie ist sehr häufig aufgelegt worden. Eine Figur in Lebensgröße ist in Rostock als Brunnenfigur in einer Parkanlage zu finden.

      • Marinebuch

      Das Buch mit dem Titel: "Darstellung der Marine. Ein Versuch über den Kriegsdienst zur See. Für Leser aus allen Ständen" ist von dem Schweizer Militärschriftsteller und Übersetzer Victor Emmanuel Thellung von Courtlary (1760 - 1842). Es handelt sich um die erste Auflage von 1808. Im Vorwort erklärt der Autor, weshalb ausgerechnet er sich - als Schweizer - zu diesem Thema berufen fühlt, er war Seeoffizier der holländischen Flotte. In dem Band sind zahlreiche colorierte Kupferstiche enthalten mit Kriegsschiffen, Flaggentafeln und diversen Tabellen.

      • Kartenpresse

      Die Kartenpresse stammt aus der Biedermeierzeit um 1850/60. Das Kartenspiel wurde nicht mehr als "Gebetbuch des Teufels" angesehen, sondern gehörte zu den geselligen Beschäftigungen im Familienkreis. Um die Karten zu schonen - sie waren teuer und mit einem hohen Zoll belegt - wurden sie nach Gebrauch zwischen zwei Bretter gelegt, die mit einer Schraubenwinde zusammengepresst wurden. Die Gewindestangen hier scheinen nicht original zu sein, sie sind zu groß.

      • Gemälde von Friedrich Rohde

      Auf der Rückseite des Bildes findet sich ein Hinweis, dass es das "Proletarierquartier in Randers" zeigt, einer kleinen Hafenstadt in Jütland. Es ist signiert von dem dänischen Maler Niels Frederik Martin Rohde (1816 - 1886)und datiert mit 1858. Die Straßenszene ist detailreich wiedergegeben: Eine Mutter ermahnt ihr Kind, zwei Wäscherinnen am Wassertrog, Passanten und Vieh, eine sonnendurchflutete Ansicht mit den Dächern der Stadt im Hintergrund - ein spätbiedermeierliches Genrebild.

      • Ikone Gottesmutter

      Die Ikone gibt einen eher seltenen Typus der Gottesmutter-Darstellungen wieder, sie lehnt sich an die in Polen verbreitete Gottesmutter von Tschenstochau an. Mutter und Kind stehen hinter einer niedrigen Mauer, die an die Schranke in der Kapelle in Tschenstochau erinnert, hinter der ein Gnadenbild der Gottesmutter hängt. Die kleine Tafel wurde offenbar schon in früheren Zeiten aus einer größeren Ikone herausgeschnitten. Vielleicht weil diese schadhaft war, oder in der Familie aufgeteilt wurde. Entstanden ist sie in Russland um 1800.

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz? Ann-Katrin Schröder lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

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      Montag, 28.10.13
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

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