• 15.05.2013
      23:50 Uhr
      Ich, Ringo und das Tor zur Welt Zum Tode von Horst Königstein | Radio Bremen TV
       

      "Ich, Ringo und das Tor zur Welt" erzählt von der Arbeit Horst Königsteins als Filmemacher, Autor und Redakteur. Der Film beruht auf Interviews mit Horst Königstein. Einiges ist frei erfunden. Wahr ist, dass er die gleiche Nase wie Ringo hatte und sich schon immer mit ihm verglich. Die Frage des Reporters nach der Ähnlichkeit setzt eine Rückschau in Gang.

      Mittwoch, 15.05.13
      23:50 - 01:20 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 23:49
      Neu im Programm
      Stereo

      "Ich, Ringo und das Tor zur Welt" erzählt von der Arbeit Horst Königsteins als Filmemacher, Autor und Redakteur. Der Film beruht auf Interviews mit Horst Königstein. Einiges ist frei erfunden. Wahr ist, dass er die gleiche Nase wie Ringo hatte und sich schon immer mit ihm verglich. Die Frage des Reporters nach der Ähnlichkeit setzt eine Rückschau in Gang.

       

      Stab und Besetzung

      Horst Königstein (heute) Matthias Brandt
      Horst Königstein (70-er Jahre) Tom Schilling
      Alfred Biolek Guntram Brattia
      Tonmann Till Butterbach
      Goebbels Alice Flotron
      Meta Königstein Loni von Friedl
      Udo Lindenberg Torben Liebrecht
      Concierge Olaf Rauschenbach
      Journalist Nic Romm
      Heinrich Breloer Wolf Dietrich Sprenger
      Ringos Manager Max Timm
      Meta Königstein Gisela Trowe
      Kameramann Wotan Wilke Möhring
      Regie und Drehbuch Oliver Schwabe und Jan Bonny

      Der Film gibt eine Übersicht unterschiedlichster Produktionen aus Redaktionen des NWDR, von Radio Bremen, NDR und WDR der letzten 40 Jahre und erzählt insofern mehr als eine persönliche Schaffensgeschichte - in ungewöhnlicher und unterhaltsamer Weise. Es entsteht eine Komposition von Zitaten des filmischen Werks, ergänzt um Interviewebenen. Arbeiten mit Curt Bois, Annette Humpe, Dennis Hopper, Udo Lindenberg, Rod Stewart, Pete Townshend, Ringo Starr, Frank Zappa sind in Ausschnitten wieder zu sehen; ebenso aber auch Dokudramen als geschichtliche Rückkopplungen und Untersuchungen "öffentlicher" Personen wie zum Beispiel Inge Meysel, Veit Harlan, Birgit Breuel und die Manns im Kontext ihrer Wirkung und medialer Rückwirkung. Dabei sind wiederkehrende Themen Starkult und Starexistenz.

      Was heißt es, was bedeutet es, prominent zu sein? Seine Suche nach dem Menschen hinter der Maske, das Interesse an der Eitelkeit aller Beteiligten. Diese Sequenzen werden mit einer Gegenwartsebene, Horst Königstein heute, gespielt von Matthias Brandt, und Horst Königstein in den fabulierten 1970er-Jahren, gespielt von Tom Schilling, montiert: öffentliches Nachdenken über die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums Fernsehen als allgegenwärtige, omnipotente Erinnerungsmaschine. Eine gesellschaftliche Kraft - mit der immer wieder überraschenden Chance zum Diskurs, zur Vergegenwärtigung.

      Horst Königstein schwärmte schon als Kind für die "Zauberkiste", diesen Rummelplatz des Lebens, er steht im Bann dieses Mediums der Intimität und des "Blicks in die Welt"; Fernsehen reicht überall hin, auf der Stelle und sofort, und es überspringt im Idealfall die Millionenschranke. Er formuliert: "Das Programm ist Zumutung und Arbeit". Zu Wort kommen auch Wegbegleiter, Partner, Kritiker: Alfred Biolek, Wigald Boning, Heinrich Breloer, Martina Gedeck, Annette Humpe, Dietrich Kuhlbrodt, Udo Lindenberg und Ulrich Spies. Horst Königstein verantwortete von 1968 bis 2010 in unterschiedlichen Funktionen eine Vielzahl von Sendungen, Filmen und Fernsehstücken.

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      Mittwoch, 15.05.13
      23:50 - 01:20 Uhr (90 Min.)
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