• 30.12.2012
      00:40 Uhr
      Der letzte Fußgänger Spielfilm Deutschland 1960 | SWR Fernsehen RP
       

      Gottlieb Sänger ist ein lebensfroher Zeitgenosse, der sich von seiner hektischen Umwelt nicht aus der Ruhe bringen lässt. Er arbeitet als Archivar bei einem großen Zeitschriftenverlag, wo er allseits beliebt ist und geschätzt wird. Um dem urbanen Motorenlärm und anonymen Großstadtgetümmel zu entkommen, fährt er eines Tages zum Wanderurlaub in den Schwarzwald. Im Zugabteil bittet ihn eine vornehme ältere Dame, für die Dauer der Zugfahrt auf ihre 16-jährige Enkelin Kiki aufzupassen: Das Mädchen sei auf dem Weg in ein Internat nach Genf. Doch die vermeintlich harmlose Schülerin hat es faustdick hinter den Ohren.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 30.12.12
      00:40 - 02:05 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Gottlieb Sänger ist ein lebensfroher Zeitgenosse, der sich von seiner hektischen Umwelt nicht aus der Ruhe bringen lässt. Er arbeitet als Archivar bei einem großen Zeitschriftenverlag, wo er allseits beliebt ist und geschätzt wird. Um dem urbanen Motorenlärm und anonymen Großstadtgetümmel zu entkommen, fährt er eines Tages zum Wanderurlaub in den Schwarzwald. Im Zugabteil bittet ihn eine vornehme ältere Dame, für die Dauer der Zugfahrt auf ihre 16-jährige Enkelin Kiki aufzupassen: Das Mädchen sei auf dem Weg in ein Internat nach Genf. Doch die vermeintlich harmlose Schülerin hat es faustdick hinter den Ohren.

       

      Stab und Besetzung

      Gottlieb Sänger Heinz Erhardt
      Christine Cornelius "Kiki" Christine Kaufmann
      Rudi Michael Lenz
      Frau von Hartwig Käthe Haack
      Dr. Zollhöfer Ernst Waldow
      Redakteur Hiss Werner Finck
      Schützenwirt Willy Reichert
      Fotoreporter Pit Günther Ungeheuer
      Max Peter Wegen
      Chefredakteur Kleinert Hans Hessling
      Drehbuch und Regie Wilhelm Thiele
      Musik Franz Grothe
      Kamera Kurt Grigoleit

      Von ihrem "Aufpasser" Gottlieb will sie zunächst nichts wissen - dafür flirtet sie ausgiebig mit zwei feschen jungen Männern. Es dauert aber nicht lange, bis der gewitzte Gottlieb die Sympathie der vorlauten Kiki gewinnt. Das Mädchen schließt ihn sogar so sehr in ihr Herz, dass sie kurzerhand entscheidet, auf das Internat zu pfeifen und mit ihm auf Wandertour zu gehen. In Baden-Baden verführt Kiki ihren "Onkel Gottlieb" erst einmal zum Besuch des Casinos - wo dieser seine gesamte Urlaubskasse verspielt. Also verbringen die beiden die Nacht notgedrungen in der Scheune eines Bauern. Dort lernen sie am nächsten Morgen die Studenten Rudi und Max kennen. Die zwei braten sich gerade ein "Frühstückshähnchen", eigenhändig aus dem Stall gestohlen - ein Raub, der nicht lange unentdeckt bleibt. Nach einer turbulenten Flucht vor dem wütenden Landwirt setzt das ungleiche Quartett die Reise gemeinsam fort. Der charmante Rudi und die kesse Kiki verstehen sich auf Anhieb prächtig. Gottlieb macht derweil zahllose Fotos, die er einem Freund in der Zeitungsredaktion schickt - nicht ahnend, dass seine Bilder für eine Urlaubsreportage benutzt und auf der Titelseite des Blattes gedruckt werden. Schon bald ist "Der letzte Fußgänger" Gottlieb in aller Munde. Als jedoch Kikis Großmutter ihre Enkelin auf den Fotos entdeckt, reist sie der Schulschwänzerin empört hinterher.

      In Wilhelm Thieles spritziger Heimatkomödie "Der letzte Fußgänger" glänzt Heinz Erhardt als linkischer Wandersmann und Hobbyfotograf, Christine Kaufmann bildet als lebenslustige, schelmische Schülerin einen amüsanten Gegenpart.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 30.12.12
      00:40 - 02:05 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

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