• 15.02.2021
      08:30 Uhr
      Ich denke oft an Piroschka Spielfilm Deutschland 1955 | SWR Fernsehen RP
       

      Der deutsche Austauschstudent Andreas verbringt seine Sommerferien in einem kleinen ungarischen Pusztaort. Dort verliebt sich Piroschka, die hübsche Tochter des Stationsvorstehers, in den jungen Mann, ohne dass dieser anfangs recht begreift, was das ebenso drollige wie temperamentvolle Mädchen für ihn empfindet.

      "Ich denke oft an Piroschka" ist eine zu Herzen gehende Liebeskomödie und ein Klassiker des deutschen Nachkriegskinos, der mit Liselotte Pulver, Gunnar Möller und Gustav Knuth erstklassig besetzt ist.

      Montag, 15.02.21
      08:30 - 10:05 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Der deutsche Austauschstudent Andreas verbringt seine Sommerferien in einem kleinen ungarischen Pusztaort. Dort verliebt sich Piroschka, die hübsche Tochter des Stationsvorstehers, in den jungen Mann, ohne dass dieser anfangs recht begreift, was das ebenso drollige wie temperamentvolle Mädchen für ihn empfindet.

      "Ich denke oft an Piroschka" ist eine zu Herzen gehende Liebeskomödie und ein Klassiker des deutschen Nachkriegskinos, der mit Liselotte Pulver, Gunnar Möller und Gustav Knuth erstklassig besetzt ist.

       

      Im Jahre 1925 fährt der deutsche Austauschstudent Andreas auf einem Donaudampfer nach Ungarn. Unterwegs verliebt er sich Hals über Kopf in die blonde Greta, die in der Türkei eine neue Stelle als Sekretärin antreten, vorher aber noch am Plattensee Urlaub machen will. Gemeinsam macht man in Budapest Station; leider verpatzt ein allzu anhänglicher Geiger ihnen dort das erhoffte Schäferstündchen. So bleibt es bei einem vielsagenden Händedruck zum Abschied und beim Austausch von Adressen.

      Am nächsten Tag reist Andreas in den abgelegenen Pusztaort, wo er seine Sommerferien verbringen will. Schon im Zug bekommt er einen Vorgeschmack auf die ungarische Gastfreundschaft. Ähnlich überschwänglich ist der Empfang auf dem Bahnhof des kleinen Ortes, wo Stationsvorsteher Istvan Rasc seines Amtes waltet. Er hat eine 17-jährige Tochter namens Piroschka, die besser deutsch versteht und spricht, als Andreas ahnt. Bald sind Piroschka und er unzertrennlich.

      Eines Tages kommt eine Postkarte vom Plattensee. Dass diese von einem Freund stammt, wie Andreas ihr vorschwindelt, glaubt Piroschka einfach nicht. Sie folgt ihm heimlich, als er zu Greta fährt, und so sieht Andreas sich plötzlich zwei hübschen Mädchen gegenüber...

      Kurt Hoffmann inszenierte diese beschwingte Filmkomödie voller heiter-nostalgischer Pusztaromantik nach dem gleichnamigen Roman von Hugo Hartung. Der 1955 entstandene Film wurde einer der spektakulärsten Erfolge des Jahrzehnts, und das Team Pulver/Hoffmann machte in der Folgezeit einige der beliebtesten Filmkomödien der Nachkriegszeit, so ein Jahr später "Heute heiratet mein Mann", die Trilogie "Das Wirtshaus im Spessart" (1957), "Das Spukschloss im Spessart" (1960) und "Herrliche Zeiten im Spessart" (1969) sowie die Thomas-Mann-Verfilmung "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (1957).

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