• 29.10.2021
      14:10 Uhr
      Eisenbahn-Romantik Die Polarbahn - Russlands nördlichste Bahnlinie | SWR Fernsehen RP
       

      Die Polarbahn auf der sibirischen Halbinsel Jamal bildet die Lebensader für die gigantische Erdgasförderstätte Bowanenko - auch bei meterhohem Schnee und starker Sommerhitze.
      Seit 2011 durchqueren mehrmals pro Woche Züge der Polarbahnlinie die Ödnis der Tundra. Die Strecke startet hinter dem Polarkreis und verläuft als nördlichste Eisenbahn der Welt über den 70. Breitengrad hinaus. Die Fahrt beginnt in der Station Obskaja, ab hier geht es 572 km über Permafrostböden und Moore immer weiter nach Norden bis zu den Erdgasfeldern von Bowanenko.

      Freitag, 29.10.21
      14:10 - 14:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Die Polarbahn auf der sibirischen Halbinsel Jamal bildet die Lebensader für die gigantische Erdgasförderstätte Bowanenko - auch bei meterhohem Schnee und starker Sommerhitze.
      Seit 2011 durchqueren mehrmals pro Woche Züge der Polarbahnlinie die Ödnis der Tundra. Die Strecke startet hinter dem Polarkreis und verläuft als nördlichste Eisenbahn der Welt über den 70. Breitengrad hinaus. Die Fahrt beginnt in der Station Obskaja, ab hier geht es 572 km über Permafrostböden und Moore immer weiter nach Norden bis zu den Erdgasfeldern von Bowanenko.

       

      Die Polarbahn auf der sibirischen Halbinsel Jamal bildet die Lebensader für die gigantische Erdgasförderstätte Bowanenko - auch bei meterhohem Schnee und starker Sommerhitze.

      Die Halbinsel Jamal liegt im Nordwesten Sibiriens und ragt weit in das Polarmeer hinein - eine karge Heimat für Nomadinnen und Nomaden sowie Rentiere. Seit 2011 durchqueren mehrmals pro Woche Züge der Polarbahnlinie die Ödnis der Tundra. Die Strecke startet hinter dem Polarkreis und verläuft als nördlichste Eisenbahn der Welt über den 70. Breitengrad hinaus. Die Fahrt beginnt in der Station Obskaja, ab hier geht es 572 km über Permafrostböden und Moore immer weiter nach Norden bis zu den Erdgasfeldern von Bowanenko.

      Die Bahn ist Eigentum des russischen Energiekonzerns Gazprom, der über die Schienen Material und Mitarbeiter:innen zur Gasförderstätte bringen lässt. Dafür, dass die Züge stets verlässlich bei bis zu minus 60 Grad im Winter oder 30 Grad im Sommer rollen, sorgen ein enormer Aufwand an Technik sowie der Einsatz des erfahrenen Streckenchefs Alexander Choroschailo. Die Strecke muss befahrbar bleiben, auch bei meterhohem Schnee und Temperaturen unter minus 50 Grad.

      Autor: Wolfgang Mertin

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