• 06.06.2020
      06:00 Uhr
      Geo-Tour: Kalkstein und Verkarstung SWR Fernsehen RP
       

      Zur Reihe: Wie ist der Boden entstanden, auf dem die Menschen wohnen? Wie sah es vor Millionen Jahren aus? Welchen Einfluss hatten und haben geologische Formationen auf Landwirtschaft und Industrie? Diese und viele andere Fragen greift die Reihe "Geo-Tour" auf. Die filmische Exkursion führt in Steinbrüche, Höhlen, Bergwerke und zu schützenswerten Geotopen. Computer-Animationen lassen unter anderem das Jurameer wieder lebendig werden und illustrieren, wie aus längst ausgestorbenen Pflanzenarten Steinkohle werden konnte. Jede Folge widmet sich einem besonderen geologischen Phänomen und dessen Auswirkungen auf die Region.

      Samstag, 06.06.20
      06:00 - 06:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Zur Reihe: Wie ist der Boden entstanden, auf dem die Menschen wohnen? Wie sah es vor Millionen Jahren aus? Welchen Einfluss hatten und haben geologische Formationen auf Landwirtschaft und Industrie? Diese und viele andere Fragen greift die Reihe "Geo-Tour" auf. Die filmische Exkursion führt in Steinbrüche, Höhlen, Bergwerke und zu schützenswerten Geotopen. Computer-Animationen lassen unter anderem das Jurameer wieder lebendig werden und illustrieren, wie aus längst ausgestorbenen Pflanzenarten Steinkohle werden konnte. Jede Folge widmet sich einem besonderen geologischen Phänomen und dessen Auswirkungen auf die Region.

       

      Die markanten Kalkfelsen der Schwäbischen Alb sind ein Produkt des Meeres. Im Jura, vor 200 Millionen Jahren, wimmelte es in Südwestdeutschland nur so von Muscheln, Korallenschwämmen und anderen Meeresbewohnern. Ihre Kalkskelette bildeten das Gestein. Heute findet man in diesen Schichten gut erhaltene Fossilien von Ammoniten, Ichthyosauriern und anderen Zeugen der Urzeit.

      Die geologische Vergangenheit der Region hatte einen direkten Einfluss auf die Geschichte der Landwirtschaft, den Bau von Gebäuden und die Entwicklung der Textilindustrie. Über Jahrmillionen wurde das Kalkgestein von Wasser, Wind und Wetter geformt, abgetragen und andernorts, zum Beispiel als Tropfstein oder Kalktuff, wieder abgelagert. Das Phänomen der Verkarstung ist auch dafür verantwortlich, dass ein Teil der Donau bei Immendingen versickert und das Wasser unterirdisch Richtung Rhein "umgeleitet" wird.

      Manche Höhlen boten den Vorfahren schon während der Steinzeit Unterschlupf. Die Menschen hinterließen dort vor 40.000 Jahren Werkzeuge, Figuren und sogar Musikinstrumente. Faszinierende unterirdische Sinterformationen kann man in Schauhöhlen im Sauerland bewundern. Hier sind die Kalkablagerungen noch älter - etwa 400 Millionen Jahre. Sie stammen aus dem Devon.

      Zur Reihe: Wie ist der Boden entstanden, auf dem die Menschen wohnen? Wie sah es vor Millionen Jahren aus? Welchen Einfluss hatten und haben geologische Formationen auf Landwirtschaft und Industrie? Diese und viele andere Fragen greift die Reihe "Geo-Tour" auf.

      Die filmische Exkursion führt in Steinbrüche, Höhlen, Bergwerke und zu schützenswerten Geotopen. Computer-Animationen lassen unter anderem das Jurameer wieder lebendig werden und illustrieren, wie aus längst ausgestorbenen Pflanzenarten Steinkohle werden konnte.

      Jede Folge widmet sich einem besonderen geologischen Phänomen und dessen Auswirkungen auf die Region: Verkarstung auf der Schwäbischen Alb und im Sauerland, Vulkanismus in der Eifel, Entstehung und Abbau von Kohle und Eisenerz im Saarland und in Nordrhein-Westfalen, Plattentektonik und Erosion am Beispiel des Oberrheingrabens.

      22.06.2016 SWR/SR

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