• 03.05.2020
      04:00 Uhr
      Der Mann mit der Schärpe Spielfilm Italien/Frankreich 1962 (Il Cambio della Guardia) | SWR Fernsehen RP
       

      Italien, April 1944. Die Truppen der Alliierten sind auf dem Vormarsch. Während das italienische Volk voller Vorfreude der Befreiung durch die Amerikaner entgegenblickt, versucht der Mussolini-treue Ortsvorsteher eines kleinen Dorfes, die "faschistische Ordnung" aufrechtzuerhalten. Dabei kommt ihm nicht nur sein eigener, schlitzohriger Bürgermeister in Quere, sondern auch ein subversiver, antifaschistischer Kneipenbesitzer. Als ein ranghoher Faschist tot aufgefunden wird, soll eine kleine Militär-Einheit den Fall aufklären. Aber mit vereinten Kräften gelingt es den Dorfbewohnern, die vertrottelten Soldaten hinters Licht zu führen.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 03.05.20
      04:00 - 05:30 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Italien, April 1944. Die Truppen der Alliierten sind auf dem Vormarsch. Während das italienische Volk voller Vorfreude der Befreiung durch die Amerikaner entgegenblickt, versucht der Mussolini-treue Ortsvorsteher eines kleinen Dorfes, die "faschistische Ordnung" aufrechtzuerhalten. Dabei kommt ihm nicht nur sein eigener, schlitzohriger Bürgermeister in Quere, sondern auch ein subversiver, antifaschistischer Kneipenbesitzer. Als ein ranghoher Faschist tot aufgefunden wird, soll eine kleine Militär-Einheit den Fall aufklären. Aber mit vereinten Kräften gelingt es den Dorfbewohnern, die vertrottelten Soldaten hinters Licht zu führen.

       

      Stab und Besetzung

      Gianni Cappelaro Frank Fernandel
      Mario Vinicio Gino Cervi
      Aurora Vinicio Milla Sannoner
      Virgili Franco Parenti
      Luciano Crippa Andrea Aureli
      Silvana Crippa Dada Gallotti
      Luciano Mezzanotte Giuseppe Fortis
      Vernazza Piero Vivaldi
      Regie Giorgio Bianchi
      Kamera Luciano Aquari
      Komposition Mario Nascimbene
      Autor Albert Valentin und Jean Manse

      April 1944: Nach ihrer Landung in Italien sind die Alliierten auf dem Vormarsch, um das Volk vom Faschismus zu befreien. Wie im ganzen Land freut man sich auch in der Stadt Ardea über die anstehende Niederschlagung des Mussolini-Regimes. Allein der fanatisch-linientreue Stadtverordnete Virgili (Franco Parenti) setzt alles daran, die "faschistische Ordnung" aufrechtzuerhalten und den Widerstand gegen die amerikanischen Truppen zu mobilisieren.

      Der gewiefte Bürgermeister Vinicio (Gino Cervi) versucht unterdessen, seine Hände reinzuwaschen, indem er sein Amt an den bekannten Antifaschisten Cappelaro (Fernandel) abgibt, bevor die Amerikaner eintreffen. Nach einigem Zögern willigt der spöttische Cappelaro unter der Bedingung ein, dass sein Sohn Gianni (Frank Fernandel) endlich Vinicios Tochter Aurora (Milla Sannoner) heiraten darf! Die feierliche Trauung findet jedoch ein trauriges Ende, als Virgili und die örtliche Parteigröße Crippa (Andrea Aureli) auftauchen, den Bürgermeister-Wechsel für unzulässig und die Hochzeit für nichtig erklären - und Gianni mit sofortiger Wirkung an die Front schicken! Nur durch einen Trick gelingt es dem gewitzten Cappelaro, seinen Sohn vor dem Wehrdienst zu bewahren.

      Aber die Probleme gehen erst richtig los, als der verhasste Crippa wenig später ermordet aufgefunden wird. Eine dreiköpfige Militäreinheit unter Leitung des vertrottelten Mezzanotte (Giuseppe Fortis) soll den Fall aufklären. Die Soldaten und der hysterische Virgili haben allerdings nicht mit dem Zusammenhalt der Dorfbewohner gerechnet: Mit vereinten Kräften gelingt es Cappelaro, Vinico und ihren Freunden, Crippas Leiche verschwinden zu lassen - denn wo keine Leiche ist, da ist auch kein Mord geschehen.

      "Der Mann mit der Schärpe" ist eine im besten Sinne respektlose Polit-Satire. In einer intelligenten Mischung aus Situationskomik und Wortwitz nimmt der Film den Mussolini-Faschismus, blinden Gehorsam und politischen Opportunismus aufs Korn. In den Hauptrollen brilliert das legendäre Schauspieler-Duo Fernandel und Gino Cervi, das in den "Don Camillo und Peppone"-Abenteuern Filmgeschichte geschrieben hat.

      23.09.2007 Das Erste

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