• 10.04.2020
      15:30 Uhr
      Wildes Frankreich SWR Fernsehen RP
       

      Von den sanften Hügeln der Provence durch das karge Massif des Maures, den aussichtsreichen Esterel und die Hochebenen des Baskenlandes, von den malerischen Schluchten des Jura über die sturmerprobten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - diese Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war.

      Freitag, 10.04.20
      15:30 - 17:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 15:00

      Von den sanften Hügeln der Provence durch das karge Massif des Maures, den aussichtsreichen Esterel und die Hochebenen des Baskenlandes, von den malerischen Schluchten des Jura über die sturmerprobten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - diese Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Frédéric Fougea
      Guillaume Poyet

      Im Juragebirge verfolgen die SWR Zuschauerinnen und Zuschauer die ersten Schritte eines neugeborenen Hirschkalbs sowie die ersten Erfolge der Rückkehr eines legendären Räubers, des Luchses.

      Die zerklüftete Küste der Bretagne ist die Bühne für einen entscheidenden Moment im Leben einer jungen Trottellumme. Diese unglaublichen Seevögel können 6.000 Kilometer weit fliegen und 180 Meter tief tauchen. Wenn für ein Küken die Zeit gekommen ist, das Nest zu verlassen, muss es von einer Klippe in die Tiefe springen - doch für manche Jungvögel verläuft dieser Sprung tödlich.

      Durch das Herz Frankreichs verläuft das Tal der Loire, eine Landschaft von außerordentlicher Schönheit, in der über die Jahrhunderte viele Könige ihre Prachtbauten errichten ließen. Ausgerechnet den berühmten Brückenbögen des Schlosses Chenonceau hat sich eine Schwanenpärchen zum Ort der Familiengründung ausgesucht.

      Tierische Mitbewohner bevölkern auch den berühmten geometrischen Barockpark der Königs-Mätresse Diana von Poitiers. Die Aktivitäten des Igels sind hier bei den biologisch arbeitenden Gärtnerinnen und Gärtnern gern gesehen - schließlich wirken die Igel dem Schneckenfraß entgegen, der den komplizierten Pflanzenornamenten zusetzt.

      Die Reise geht weiter in die Provence, einen Landstrich voller Farben und Düfte, dessen spezielles Licht einige der größten Maler in den Bann gezogen hat. Hier beobachten die SWR Zuschauerinnen und Zuschauer eine der klassischen, gleichnishaften Rivalitäten der Natur - zwischen Fuchs und Rabe. Wer wird am Ende den anderen überlisten?

      Weiter Richtung Süden, wo sich die Province zum Mittelmeer erstreckt, erheben sich die Gebirge des Esterel und das Massif des Maures, wo es warm genug ist, damit Schildkröten hier leben können.

      Im Gebiet des Massif Central begegnen die Zuschauerinnen und Zuschauer einem Tier, das nur sehr selten beobachtet wird: der Ginsterkatze. Außerdem folgt die Kamera einer Gruppe von Kranichen auf ihrem alljährlichen Weg zum Schutzgebiet von Arjuzanx. Eine alte Braunkohlegrube wurde hier zum Kranich-Paradies: 50.000 Vögel versammeln sich jeden Winter.

      Wo die Pyrenäen auf den Atlantik treffen, erstreckt sich eine fantastische Landschaft, das Baskenland - voller Farben und sanfter Hügel. Hier leben, weitgehend sich selbst überlassen, die Herden der Pottock-Ponys.

      In den Zentral-Pyrenäen wurden Braunbären wieder angesiedelt, die Wölfe kamen von selbst zurück. Ihre Rückkehr lässt eine uralte Tradition wiederaufleben: Die Schäferei mit Hilfe der traditionellen Pyrenäenberghunde.

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