• 05.12.2019
      05:25 Uhr
      Schatten des Todes - Die Geschichte der Seuchen Vergiftete Pfeile Amors - Aids und Syphilis | SWR Fernsehen RP
       

      Zu Beginn des 16. Jahrhunderts tritt plötzlich eine neue" Seuche auf, die in antiken Texten nicht erwähnt war: die Syphilis. In Deutschland lange Zeit als "Franzosenkrankheit" bezeichnet, breitet sie sich schnell in allen Bevölkerungsschichten aus. Erst nach der Entdeckung des Erregers werden mit Salvarsan und später Penicillin wirksame Gegenmittel entwickelt.

      Donnerstag, 05.12.19
      05:25 - 05:55 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Zu Beginn des 16. Jahrhunderts tritt plötzlich eine neue" Seuche auf, die in antiken Texten nicht erwähnt war: die Syphilis. In Deutschland lange Zeit als "Franzosenkrankheit" bezeichnet, breitet sie sich schnell in allen Bevölkerungsschichten aus. Erst nach der Entdeckung des Erregers werden mit Salvarsan und später Penicillin wirksame Gegenmittel entwickelt.

       

      Zu Beginn des 16. Jahrhunderts tritt plötzlich eine „neue“ Seuche auf, die in antiken Texten nicht erwähnt war: die Syphilis. In Deutschland lange Zeit als „Franzosenkrankheit“ bezeichnet, breitet sie sich schnell in allen Bevölkerungsschichten aus. Erst nach der Entdeckung des Erregers werden mit Salvarsan und später Penicillin wirksame Gegenmittel entwickelt.

      Heute erkranken wieder mehr Menschen an der Syphilis, vor allem im Zusammenhang mit der modernen „Lustseuche“ Aids. Diese Immunschwächekrankheit tritt Ende der 1970er Jahre in Erscheinung, als die Infektionskrankheiten als nahezu besiegt galten. Trotz der Entdeckung des HI-Virus Anfang der 1980er Jahre ist bis heute weder eine Impfung noch eine Heilung von Aids möglich. Durch eine Kombinationstherapie kann HIV-Infizierten heute immerhin ein weitgehend normales Leben ermöglicht werden und die Sterberate ist erheblich gesunken.

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