• 13.10.2019
      23:35 Uhr
      Nowhere Boy - Als John Lennon ein Junge war Spielfilm Großbritannien / Kanada 2009 | SWR Fernsehen RP
       

      Liverpool, Mitte der 1950er Jahre. Der rebellische Teenager John Lennon interessiert sich nicht für die Schule und gute Noten - seine Leidenschaft gilt der Musik, Elvis Presley ist sein großes Vorbild. Mit seiner Rock'n'Roll-Band kann er zwar erfolgreiche Auftritte verbuchen, aber erst als der unscheinbare, zielstrebige Paul McCartney zu der Truppe stößt, beginnt John eigene Songs zu schreiben. Immer wieder legt das Schicksal den jungen Musikern Stolpersteine in den Weg. Dennoch lassen sie sich nicht von ihrem Ziel abbringen.

      Sonntag, 13.10.19
      23:35 - 01:05 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Liverpool, Mitte der 1950er Jahre. Der rebellische Teenager John Lennon interessiert sich nicht für die Schule und gute Noten - seine Leidenschaft gilt der Musik, Elvis Presley ist sein großes Vorbild. Mit seiner Rock'n'Roll-Band kann er zwar erfolgreiche Auftritte verbuchen, aber erst als der unscheinbare, zielstrebige Paul McCartney zu der Truppe stößt, beginnt John eigene Songs zu schreiben. Immer wieder legt das Schicksal den jungen Musikern Stolpersteine in den Weg. Dennoch lassen sie sich nicht von ihrem Ziel abbringen.

       

      England, 1955. Der 15-jährige John Lennon (Aaron Taylor-Johnson) wächst bei seiner Tante Mimi (Kristin Scott Thomas) und deren Mann George (David Threlfall) auf. Tante Mimi hat wenig Verständnis für den rebellierenden Teenager. Auch in der Schule eckt John regelmäßig an. Aber gute Noten interessieren John ohnehin nicht. Er beschäftigt sich lieber mit hübschen Mädchen und hört Musik.

      Als er eines Tages den Kontakt zu seiner unsteten Mutter Julia (Anne-Marie Duff) sucht, die er seit zehn Jahren nicht gesehen hat, wird durch sie seine Leidenschaft für den Rock'n'Roll geweckt und Elvis Presley sein großes Idol. Fortan kennt John nur noch ein Ziel: selbst Musiker zu werden.

      Mit ein paar gleichgesinnten Freunden gründet er eine Band namens The Quarrymen". Sie geben einige erfolgreiche Amateurkonzerte, bei denen sie Hits ihrer Vorbilder nachspielen. Auch jenseits der Bühne geben die Jungs sich gerne als aufsässige Rock'n'Roller. Doch erst als der unscheinbare Paul McCartney (Thomas Brodie-Sangster) zu der Band stößt, kommt es zu einer entscheidenden Wendung: Paul interessiert sich nicht für aufgesetztes Rebellentum, dafür animiniert er John dazu, eigene Songs zu schreiben. Trotz mancher Rückschläge und Stolpersteine werden The Quarrymen" immer bekannter; in George Harrisson (Sam Bell) finden sie einen kongenialen Gitarristen.

      Während es mit der Musiklaufbahn stetig bergauf geht, ist John privat hin- und hergerissen zwischen der kindlichen Liebe zu seiner leichtlebigen Mutter und der Beziehung zu seiner strengen Tante Mimi. Immer wieder kommt es zu aufwühlenden Streitigkeiten. Doch aller Widrigkeiten zum Trotz verliert John sein Ziel nicht aus den Augen, im Gegenteil: Jeder Schicksalsschlag scheint ihn künstlerisch zu inspirieren.

      Nach den Memoiren von John Lennons Halbschwester Julia Baird inszenierte Sam Taylor-Johnson eine mitreißende Filmbiografie über die Jugendjahre des legendären "Beatles"-Mitbegründers. Dabei erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer viel über die Inspirationsquellen und die künstlerischen Beweggründe des Musikgenies. Jenseits der biografischen Aspekte funktioniert der Film aber auch als berührende Geschichte einer schwierigen Jugend.

      Für den Hauptdarsteller Aaron Taylor-Johnson wurde die Rolle des John Lennon zum Karrieresprungbrett, zuletzt sah man ihn in dem Historienepos "Anna Karenina" und in Oliver Stones Gangsterfilm "Savages".

      Die mitreißende Filmbiografie über die Jugendjahre des "Beatles"-Mitbegründers John Lennon wurde von der Kritik hoch gelobt und für vier British Academy Film Awards nominiert.

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