• 18.08.2019
      07:30 Uhr
      Tele-Akademie Mein Kopf gehört mir - Die schöne neue Welt des Brainhacking | SWR Fernsehen RP
       

      Der technologische Fortschritt hat das menschliche Gehirn ins Visier genommen. Damit wachsen die Erwartungen an die grauen Zellen. Könnte das Denken nicht effizienter sein? Braucht man wirklich acht Stunden Schlaf? Können Stimmungen durch gezielte Hirnstimulationen aufgehellt werden? Schon jetzt ist vieles möglich: Zum Beispiel nur mit Denken zu schreiben, ein Computerspie lzu spielen oder über ein Hirnimplantat Gelähmten einen Teil ihres Bewegungsspielraums zurückzugeben. Die Menschen sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten.

      Sonntag, 18.08.19
      07:30 - 08:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Der technologische Fortschritt hat das menschliche Gehirn ins Visier genommen. Damit wachsen die Erwartungen an die grauen Zellen. Könnte das Denken nicht effizienter sein? Braucht man wirklich acht Stunden Schlaf? Können Stimmungen durch gezielte Hirnstimulationen aufgehellt werden? Schon jetzt ist vieles möglich: Zum Beispiel nur mit Denken zu schreiben, ein Computerspie lzu spielen oder über ein Hirnimplantat Gelähmten einen Teil ihres Bewegungsspielraums zurückzugeben. Die Menschen sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten.

       

      Der technologische Fortschritt hat das menschliche Gehirn ins Visier genommen. Damit wachsen die Erwartungen an die grauen Zellen. Könnte das Denken nicht effizienter sein? Braucht man wirklich acht Stunden Schlaf? Können Stimmungen durch gezielte Hirnstimulationen aufgehellt werden? Schon jetzt ist vieles möglich: Zum Beispiel nur mit Denken zu schreiben, ein Computerspie lzu spielen oder über ein Hirnimplantat Gelähmten einen Teil ihres Bewegungsspielraums zurückzugeben.

      Die Menschen sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten. Gedanken werden auslesbar, Denken wird berechenbar, Menschen werden optimierbar. Aber das Gehirn zu manipulieren heißt, die Persönlichkeit zu manipulieren. Das Gesicht der Menschheit wird sich verändern, wenn begonnen wird, das Gehirn als Zone der Selbstverbesserung und als ökonomische Ressource zu begreifen. "Wir müssen die Autonomie über unseren Kopf behalten", warnt Professorin Miriam Meckel, - als Privatsphäre des Denkens, als Kreativraum und Refugium des Bewusstseins.

      Professor Dr. Miriam Meckel ist Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen und Herausgeberin der "Wirtschaftswoche".

      Die Tele-Akademie ist ein Angebot für alle interessierten Menschen, sich mit den aktuellen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Sie vermittelt Denkanstöße und Wissen mit Tiefgang, anspruchsvoll aber verständlich. Namhafte Redner aus allen Gebieten der Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur nehmen jede Woche Stellung zu Themen, die über den Tag hinaus von Bedeutung sind.

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