• 08.11.2015
      10:30 Uhr
      Roland Emmerich - Einmal Hollywood und zurück SWR Fernsehen RP
       

      Roland Emmerich ist es gewohnt, groß zu denken. Seit 25 Jahren erschafft er immer neue Traumwelten, die noch größer, teurer und abenteuerlicher sind als Hollywoodfilme üblicherweise. Jeder "Emmerich", ob "Independance Day" oder "2012", ist das Resultat eines Ausnahme-Regisseurs, von dem man nicht viel mehr weiß, als dass er sehr große Budgets nicht scheut und regelmäßig Kassenschlager produziert. Erfolgsverwöhnt, geht es Emmerich mittlerweile nicht um Rekorde, sondern darum, einmal einen neuen Schritt in seiner Karriere zu gehen. Jetzt verwirklicht er einen schon lange gehegten Traum: Einen Film über Shakespeare.

      Sonntag, 08.11.15
      10:30 - 11:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      HD-TV Stereo

      Roland Emmerich ist es gewohnt, groß zu denken. Seit 25 Jahren erschafft er immer neue Traumwelten, die noch größer, teurer und abenteuerlicher sind als Hollywoodfilme üblicherweise. Jeder "Emmerich", ob "Independance Day" oder "2012", ist das Resultat eines Ausnahme-Regisseurs, von dem man nicht viel mehr weiß, als dass er sehr große Budgets nicht scheut und regelmäßig Kassenschlager produziert. Erfolgsverwöhnt, geht es Emmerich mittlerweile nicht um Rekorde, sondern darum, einmal einen neuen Schritt in seiner Karriere zu gehen. Jetzt verwirklicht er einen schon lange gehegten Traum: Einen Film über Shakespeare.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Uli Möller

      Roland Emmerich ist es gewohnt, groß zu denken. Seit 25 Jahren erschafft er immer neue Traumwelten, die noch größer, teurer und abenteuerlicher sind als Hollywoodfilme üblicherweise. Jeder "Emmerich", ob "Independance Day" oder "2012", ist das Resultat eines Ausnahme-Regisseurs, von dem man nicht viel mehr weiß, als dass er sehr große Budgets nicht scheut und regelmäßig Kassenschlager produziert. Erfolgsverwöhnt, geht es Emmerich mittlerweile nicht um Rekorde, sondern darum, einmal einen neuen Schritt in seiner Karriere zu gehen. Jetzt verwirklicht er einen schon lange gehegten Traum: Einen Film über Shakespeare.

      Ihn interessiert die Frage, was, wenn nicht dieser, sondern ein anderer, "Anonymous", die weltberühmten Stücke geschrieben hätte? Eine Frage, die die Fachwelt seit langem, Hollywood bisher noch nicht beschäftigt hat. Es ist eine spannende Geschichte fürs Kino in einer ebenso spannenden Kombination: der Starregisseur und der King of Drama. Und noch etwas ist besonders. Für "Anonymous" kehrt Emmerich nach nunmehr 20 Jahren wieder zum Filmemachen nach Deutschland zurück. Auf dem Gelände des Studios Babelsberg lässt er das legendäre Rose Theatre originalgetreu nachbauen und verwendet Computeranimationen diesmal nur sparsam. Wie bisher noch nie, kann er seine Begeisterung für Schauspieler und für aufwendige Kostüme ausleben. Vanessa Redgrave, der großen Dame des britischen Kinos, kann er endlich ihren Lebenswunsch erfüllen, indem er sie als Queen Elisabeth I. besetzt.

      Für die Dokumentation hat Autor Uli Möller exklusiv die Gelegenheit, den Regisseur ausführlich bei diesen Dreharbeiten zu beobachten. Er zeigt einen sympathischen Perfektionisten, der am Set die Fäden in der Hand hält, aber trotz allem offen genug ist, um in letzter Minute neue Ideen umzusetzen. Der eher zurückhaltende Emmerich genießt sein "home coming" und gerät am Set wie auch bei der Pressekonferenz zu Anonymous ins Schwärmen.
      In Hollywood ist Roland Emmerich erstmals auch privat bei sich zuhause und im Kreis seiner Freunde zu erleben, zwischen Fitnesstraining und Poolparty genauso wie beim Einkaufen von kostbaren Sammlerstücken für die Ausstattung seines Hauses und seiner beiden Wohnungen in Berlin und London.

      Der persönliche Film macht deutlich, dass Emmerichs Hollywood-Karriere im Elternhaus seiner schwäbischen Heimat Sindelfingen wurzelt. In einem Unternehmerhaushalt aufgewachsen, hat er den Umgang mit Budgets schon früh vom Vater gelernt. Dieser wurde sein wichtigster Berater und sein erster Produzent, der ihn in den 80er Jahren bei der Finanzierung seines millionenteuren Debütfilms "Das Arche Noah Prinzip" unterstützte. Während Mutter Hilde für das gesamte Team kochte, war auch Schwester Ute von Anfang an mit dabei; mit ihr arbeitet Emmerich bis heute eng in seiner Wahlheimat Hollywood zusammen. Wie sehr die Verwirklichung der Traumwelten des Roland Emmerich auf schwäbischen Tugenden basieren, darüber sprechen seine Familienangehörigen, Mutter Hilde, Schwester Ute und Cousine Andrea. Der Filmregisseur Wolfgang Petersen sowie Emmerichs Kamerafrau Anna Förster berichten über ihre Erfahrungen der Zusammenarbeit.

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