• 26.05.2019
      16:00 Uhr
      24 Stunden in Mannheim SWR Fernsehen RP
       

      Mannheim gehört zu den dynamischsten Städten des Südwestens. Aber wie tickt die Rhein-Neckar-Metropole? Ein Tagesablauf in Mannheim - vor und hinter den Kulissen.

      Sonntag, 26.05.19
      16:00 - 17:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Mannheim gehört zu den dynamischsten Städten des Südwestens. Aber wie tickt die Rhein-Neckar-Metropole? Ein Tagesablauf in Mannheim - vor und hinter den Kulissen.

       

      Mannheim - eine Metropole, in der Zuwanderung Tradition hat. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen Franzosen, Niederländer, Portugiesen und Polen, um die zerstörte Stadt wieder aufzubauen. Ab den 1960er Jahren zogen Italiener, Griechen und später Türken zu, um in den Industriebetrieben zu arbeiten. Mittlerweile arbeiten dort ihre Enkel.

      Doch was tut sich hinter der Fassade der Rhein-Neckar-Metropole? Woher kommt das Wasser in der Leitung und woher der Strom? Wer sorgt dafür, dass der Warenverkehr reibungslos läuft, im Rangierbahnhof oder im zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands? Was passiert nachts auf dem Fluss, im Stadtwald oder dem Straßenbahndepot, tags im Theater, bei der Feuerwehr oder im Stadion? Wer sorgt für die Infrastruktur, wer für den sozialen Kitt?

      Morgens um vier Uhr auf dem Rangierbahnhof in "Monnem" ist Helmut Dörr als einer von 24 Lokführern im Dienst. Im Briefzentrum Mannheim werden die letzten Briefe sortiert. Im Umland wird Spargel für den Wochenmarkt gestochen

      Um neun Uhr kommen am Hauptbahnhof die ersten Pendler an, an der Universität beginnen die Vorlesungen, im Containerterminal herrscht Hochbetrieb. Bei der Rhein-Neckar GmbH steht Maria Vlatitsi kurz vor der Prüfung zur Straßenbahnfahrerin. Uwe Erny kümmert sich als Projektingenieur um die Wasserversorgung der Stadt. Der Weg des Wassers führt von den Quellen im Stadtwald bis zum historischen Wasserturm am Friedrichsplatz.

      Bei einem Tochterunternehmen der Daimler-AG arbeitet Bettina Ott als Elektrikerin am Bau von Stadtbussen. Die Graffiti-Künstlerin Steffi Peichal bringt mit Mannheimer Schülerinnen und Schülern Farbe auf den Beton. Und während für die einen der Tag zu Ende geht, beginnt für Lokführer Helmut Dörr bereits die nächste Schicht.

      Auf der Reise durch einen 24-Stunden-Tag taucht der Film ein in unterschiedlichste Lebenswelten und Milieus einer Stadt deren Einwohnern aus rund 170 Nationen stammen. Menschen die das Mannheimer Räderwerk am Laufen halten, die Tag für Tag ihren Job machen, ohne sich deshalb als kleines Rädchen zu fühlen. Er eröffnet unerwartete Zugänge in öffentliches und nicht-öffentliches Leben einer Stadt, die so bodenständig wie weltoffen ist.

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