• 12.02.2019
      07:35 Uhr
      MENSCH LEUTE Baumeister Pradel - Der lange Weg zu Stuttgarts Tiefbahnhof | SWR Fernsehen RP
       

      In Stuttgart entsteht derzeit ein Tiefbahnhof. 900 Meter lang ist die Baugrube mitten in der City. Michael Pradel ist verantwortlicher Bauleiter der Deutschen Bahn. Der 45-jährige Bauingenieur sorgt dafür, dass Planer, Architekten, Baufirmen, Aufsichtsbehörden, Auftraggeber und viele andere abgestimmt agieren. Der Chef von neunzig Mitarbeitern und Planungsexperten hat gerade aufregende Wochen hinter sich. Die erste von später 28 Kelchstützen nimmt Gestalt an, das aufwändige Beton-Tragwerk, das alle Ingenieure und Bauleute an die Grenzen bringt, muss später das Bahnhofsdach tragen. Pradel und sein Team kostet dies viele Nerven.

      Dienstag, 12.02.19
      07:35 - 08:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      In Stuttgart entsteht derzeit ein Tiefbahnhof. 900 Meter lang ist die Baugrube mitten in der City. Michael Pradel ist verantwortlicher Bauleiter der Deutschen Bahn. Der 45-jährige Bauingenieur sorgt dafür, dass Planer, Architekten, Baufirmen, Aufsichtsbehörden, Auftraggeber und viele andere abgestimmt agieren. Der Chef von neunzig Mitarbeitern und Planungsexperten hat gerade aufregende Wochen hinter sich. Die erste von später 28 Kelchstützen nimmt Gestalt an, das aufwändige Beton-Tragwerk, das alle Ingenieure und Bauleute an die Grenzen bringt, muss später das Bahnhofsdach tragen. Pradel und sein Team kostet dies viele Nerven.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Stephen Zierhut

      In Stuttgart entsteht an der wohl größten innerstädtischen Baustelle derzeit ein Tiefbahnhof. 900 Meter lang ist die Baugrube mitten in der City. Michael Pradel ist verantwortlicher Bauleiter der Deutschen Bahn. Der 45-jährige Bauingenieur sorgt dafür, dass Planer, Architekten, Baufirmen, Aufsichtsbehörden, Auftraggeber und viele andere abgestimmt agieren. 2025 sollen dann nach Fertigstellung des großen Projektes Züge halten und durchfahren, Menschen aus- und einsteigen.

      Michael Pradel spricht gerne von Nadelstichen und Nackenschlägen, die er in seinem Job regelmäßig einstecken muss. Das klingt harmlos. Schließlich trägt er die Verantwortung für eine der größten Baustellen Deutschlands. Die Kosten in dem umstrittenen Projekt sollen nicht völlig explodieren. Die Konstruktion ist enorm aufwändig. Vieles muss bautechnisch neu entwickelt werden.

      Architekt Christoph Ingenhoven dachte sich eine außergewöhnliche Bahnhofshalle aus - das Dach, getragen von 28 gigantischen Säulen, sogenannten Kelchstützen, auf denen monumentale Glaseinsätze montiert werden. Ein Kunstwerk aus Glas, Metall und Beton, das sich über die späteren Gleise für die Züge spannen wird. Doch der Weg zu dem neuen Tiefbahnhof ist bautechnisch absolutes Neuland.

      Michael Pradel hat die Fäden für das Gelingen in der Hand. Und ist doch auf das Zusammenspiel aller Beteiligter angewiesen, damit die 300 Bauarbeiter vorankommen. Der Chef von neunzig Mitarbeitern und Planungsexperten hat gerade aufregende Wochen hinter sich. Die erste von später 28 Kelchstützen nimmt Gestalt an, das aufwändige Beton-Tragwerk, das alle Ingenieure und Bauleute an die Grenzen bringt, muss später das Bahnhofsdach tragen. Pradel und sein Team kostet dies viele Nerven.

      In "Mensch Leute" erzählen die Filmemacher Geschichten, die sich hinter den Kulissen des scheinbar Alltäglichen ereignen - und die man so kaum für möglich halten würde. Das Spannende, Unerwartete, Kuriose und Überraschende hinter der ganz normalen Alltagsgeschichte gilt es zu entdecken. Ob millionenschwerer Rentner, der sein Erbe verschenkt, oder totgesagter Fixer, der zum gefeierten Triathleten wird: Die Geschichten, die "Mensch Leute" erzählt, klingen oft unglaublich, stammen aber aus dem ganz normalen Leben.

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