• 18.01.2014
      03:15 Uhr
      Im Land der Goldgräber Unterwegs im Norden Alaskas | SWR Fernsehen RP
       

      Bereits 1872 wurde in Alaska Gold entdeckt. Nur wenig später setzte der berühmte Goldrausch am Klondike River ein. Zuerst strömten die Goldsucher aus San Francisco und von der amerikanischen Westküste Richtung Alaska und Yukon, später kamen auch Europäer und Asiaten dazu, die alle ihr Glück mit dem kostbaren Edelmetall machen wollten. Es blieb nicht beim Klondike River. Zu Tausenden folgten die Menschen damals dem Lockruf des Goldes und zogen in die entlegensten Gegenden um Nuggets zu finden. Bis an die Beringstraße verschlug es sie, und auch heute noch trifft man in Alaska Scharen von Menschen beim Goldwaschen.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 18.01.14
      03:15 - 03:35 Uhr (20 Min.)
      20 Min.
      Stereo

      Bereits 1872 wurde in Alaska Gold entdeckt. Nur wenig später setzte der berühmte Goldrausch am Klondike River ein. Zuerst strömten die Goldsucher aus San Francisco und von der amerikanischen Westküste Richtung Alaska und Yukon, später kamen auch Europäer und Asiaten dazu, die alle ihr Glück mit dem kostbaren Edelmetall machen wollten. Es blieb nicht beim Klondike River. Zu Tausenden folgten die Menschen damals dem Lockruf des Goldes und zogen in die entlegensten Gegenden um Nuggets zu finden. Bis an die Beringstraße verschlug es sie, und auch heute noch trifft man in Alaska Scharen von Menschen beim Goldwaschen.

       

      Der Film folgt den Spuren der alten Goldgräber. Er beginnt in Fairbanks in Zentralalaska, das überhaupt erst gegründet wurde, nachdem Felix Pedro 1902 im Chena River Gold gefunden hatte. Jedes Jahr im Sommer feiert die Stadt Golden Days und erinnert an die alten Zeiten. Weiter geht es durch die unwirtlich arktische Tundra den Dalton Highway entlang, der von Fairbanks bis zum Eismeer verläuft. Wiseman ist ebenfalls ein altes Goldgräberdorf, indem um 1910 mehrere tausend Menschen lebten. Als der Goldrausch hier versiegte, wurde es still in Wiseman. Heute leben dort noch 13 Menschen, 4 davon sind die deutsche Familie Hicker, die vor einigen Jahren in die Wildnis Alaskas ausgewandert ist.

      Von dort führt die Reise an die Beringstraße nach Nome, etwa 7.000 Kilometer von Deutschland entfernt. Russland liegt schon in Sichtweite. Im äußersten Westen Alaskas wird seit 1901 nach Gold geschürft, und auch heute noch wird heftig an Goldwaschanlagen gearbeitet. Erst vor wenigen Jahren hat ein Glückspilz ein faustgroßes Nugget aufgespürt, das zu den größten jemals in Alaska gefundenen gehört. Abgesehen vom Goldfieber ist Nome ein Westernstädtchen wie aus dem Bilderbuch.

      Film von Kerstin Woldt

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 18.01.14
      03:15 - 03:35 Uhr (20 Min.)
      20 Min.
      Stereo

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