• 19.01.2019
      08:00 Uhr
      Planet Schule: Dichter dran! Heinrich Heine | SWR Fernsehen RP
       

      Als Heinrich Heine 1859 unter großen Qualen starb, konnte er auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Im Pariser Vergnügungsviertel Montmartre hatte er ausreichend Möglichkeit gehabt, sich für seine berüchtigten Liebesgedichte anregen und begeistern zu lassen. Mit Ironie und scharfer Zunge nahm er auch gerne seine romantischen Kollegen aufs Korn. Dennoch stammt das vielleicht schönste Gedicht der Romantik, ja vielleicht der deutschen Sprache überhaupt von ihm, dem großen Spötter: Das Lied von der Loreley.

      Samstag, 19.01.19
      08:00 - 08:10 Uhr (10 Min.)
      10 Min.

      Als Heinrich Heine 1859 unter großen Qualen starb, konnte er auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Im Pariser Vergnügungsviertel Montmartre hatte er ausreichend Möglichkeit gehabt, sich für seine berüchtigten Liebesgedichte anregen und begeistern zu lassen. Mit Ironie und scharfer Zunge nahm er auch gerne seine romantischen Kollegen aufs Korn. Dennoch stammt das vielleicht schönste Gedicht der Romantik, ja vielleicht der deutschen Sprache überhaupt von ihm, dem großen Spötter: Das Lied von der Loreley.

       

      Die sechs abgeschlossenen Filme in "Dichter dran" mit den Biografien von Goethe, Schiller, Heine, Kafka, Mann und Keun skizzieren den Entstehungsprozess abiturrelevanter Werke wie "Iphigenie auf Tauris", "Kabale und Liebe", "Buddenbrooks" oder der Liebesgedichte Heinrich Heines.

      Im Vordergrund stehen immer das Leben und jene Erlebnisse des Dichters, die besonderen Einfluss auf sein literarisches Schaffen hatten. Manche dieser entscheidenden Situationen sind bunt und liebevoll animiert - und erwecken die Autoren zu neuem Leben. "Dichter dran!" soll neugierig machen, Lust machen auf moderne und klassische Literatur. Die Filme verdeutlichen, warum gerade diese Dichter und ihre Werke zum Kanon der großen Literatur gehören und uns gegenwärtig bleiben: weil ihre Verfasser Menschen waren, die von den gleichen Gefühlen getrieben worden sind wie wir, von Liebe, Eifersucht und Hass, von Angst und Zorn und Hoffnung!

      Heinrich Heine
      Als Heinrich Heine 1859 unter großen Qualen starb, konnte er auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Im Pariser Vergnügungsviertel Montmartre hatte er ausreichend Möglichkeit gehabt, sich für seine berüchtigten Liebesgedichte anregen und begeistern zu lassen. Mit Ironie und scharfer Zunge nahm er auch gerne seine romantischen Kollegen aufs Korn. Dennoch stammt das vielleicht schönste Gedicht der Romantik, ja vielleicht der deutschen Sprache überhaupt von ihm, dem großen Spötter: Das Lied von der Loreley.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.10.2019