• 16.10.2018
      23:35 Uhr
      Polizeiruf 110: Die Entdeckung Fernsehfilm DDR 1980 | MDR FERNSEHEN
       

      Leutnant Vera Arndt muss zunächst in einem Fall von Kunstdiebstahl auf der Burg Wittgenstein im Harz ermitteln. Zwei alte Gewehre im Wert von über 100.000 Mark werden vermisst. Doch dann findet man im alten Kaminverlies auch noch eine mumifizierte Leiche. Um Licht ins Dunkel zu bringen, rollt die Kriminalistin einen alten Fall aus den 1960er Jahren wieder auf.

      Dienstag, 16.10.18
      23:35 - 00:50 Uhr (75 Min.)
      75 Min.

      Leutnant Vera Arndt muss zunächst in einem Fall von Kunstdiebstahl auf der Burg Wittgenstein im Harz ermitteln. Zwei alte Gewehre im Wert von über 100.000 Mark werden vermisst. Doch dann findet man im alten Kaminverlies auch noch eine mumifizierte Leiche. Um Licht ins Dunkel zu bringen, rollt die Kriminalistin einen alten Fall aus den 1960er Jahren wieder auf.

       

      Stab und Besetzung

      Leutnant Vera Arndt Sigrid Göhler
      Uwe Sandau Jürgen Heinrich
      Jochen Polenz Ezard Haußmann
      Hans Reichelt Heinz Behrens
      Ludwig Teska Fred Delmare
      Dr. Gudrun Hammer Helga Piur
      Regie Manfred Mosblech
      Musik Hartmut Bersing
      Kamera Winfried Kleist
      Buch Claus Ulrich Wiesner

      Große Aufregung auf Burg Wittgenstein im Harz. Nach einer Führung durch das Burgverlies werden zwei alte Gewehre im Wert von über 100.000 Mark vermisst. Burgdirektor Hans Reichelt alarmiert die Kripo. Leutnant Vera Arndt wird mit dem Fall betraut. Zeitlich kommen die Untersuchungen äußerst ungelegen, denn Filmemacher Uwe Sandau will an diesem Tag vor einer Gruppe geladener Gäste seinen Film "Der Landesspiegel" aufführen.

      Der Kunstdiebstahl erweist sich als Jungenstreich und Leutnant Arndt beschließt, ihre Reise durch zwei Urlaubstage zu verlängern. Beim Landesspiegel handelt es sich um eine mittelalterliche Gesetzesschrift von unschätzbarem Wert. Das gilt auch für die vermisste Zweitschrift, die Historiker auf Burg Wittgenstein vermuten. Doch Jahrzehnte wurde bisher danach vergeblich gesucht. Eine Schnapslaune führt die Premierengäste ins alte Kaminverlies der Burg, das seit 1945 nicht mehr betreten worden sein soll. Umso größer die Überraschung, als man dort eine frisch verputze Stelle vorfindet.

      Schon glaubt man, das verschollene Schriftstück endlich zu finden. Der Überraschung folgt bald blankes Entsetzen, als man dahinter die mumifizierte Leiche eines Mannes findet. Nun hat Leutnant Arndt einen Mordfall zu untersuchen. Frau Dr. Gudrun Hammer und der alte Ludwig Teska identifizieren in dem Toten den ehemaligen Burgdirektor Siegfried Ewert. Bisher ging man davon aus, dass sich Ewert am 11. August 1961 nach dem Westen abgesetzt hat, zumal der Bildhauer und Restaurator Wolf beobachtet haben will, dass Ewert mit einem Koffer Wittgenstein verlassen hat. Später sollen aus Nürnberg Grüße übermittelt worden sein.

      Um Licht ins Dunkel zu bringen, rollt die Kriminalistin den Fall wieder auf. Sowohl Wolf, ein notorischer Trinker, als auch der Historiker Jochen Polenz, der damalige Student Uwe Sandau und Faktotum Teska hielten sich damals auf Wittgenstein auf. Für zusätzliche Überraschung sorgt Polenz' Offenbarung, dass Ewert damals tatsächlich den Landesspiegel gefunden hatte und diesen bei seinem Professor prüfen lassen wollte. Damit ist klar, der wertvolle Fund muss sich noch auf der Burg befinden. Leutnant Arndt stellt eine Falle, in die sich der Täter tatsächlich verstrickt.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.02.2020