• 13.08.2018
      03:20 Uhr
      Die Kraft liegt einfach in mir... Das zweite Leben der Birgit Kober | MDR FERNSEHEN
       

      Es ist der 3. September 2012. Ein herrlicher Sommerabend bei den Paralympics in London. Im Olympiastadion sind noch immer alle Plätze belegt. Birgit Kober zieht ihre Trainingsjacke aus und rollt zum Abwurfplatz. Es ist ihr dritter und letzter Versuch. Sie nimmt ihren Speer, konzentriert sich und wirft. Der Speer landet bei 27,03 Meter. Persönliche Bestweite, Olympiarekord, Weltrekord, Goldmedaille. Das Publikum tobt. Drei Tage später erringt Birgit Kober bei den Paralympics in London noch eine zweite Medaille: Nach dem Gold im Speerwurf nun auch noch Gold im Kugelstoßen.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.08.18
      03:20 - 03:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Es ist der 3. September 2012. Ein herrlicher Sommerabend bei den Paralympics in London. Im Olympiastadion sind noch immer alle Plätze belegt. Birgit Kober zieht ihre Trainingsjacke aus und rollt zum Abwurfplatz. Es ist ihr dritter und letzter Versuch. Sie nimmt ihren Speer, konzentriert sich und wirft. Der Speer landet bei 27,03 Meter. Persönliche Bestweite, Olympiarekord, Weltrekord, Goldmedaille. Das Publikum tobt. Drei Tage später erringt Birgit Kober bei den Paralympics in London noch eine zweite Medaille: Nach dem Gold im Speerwurf nun auch noch Gold im Kugelstoßen.

       

      Es ist der 3. September 2012. Ein herrlicher Sommerabend bei den Paralympics in London. Im Olympiastadion sind noch immer alle Plätze belegt. Birgit Kober zieht ihre Trainingsjacke aus und rollt zum Abwurfplatz. Es ist ihr dritter und letzter Versuch. Sie nimmt ihren Speer, konzentriert sich und wirft. Der Speer landet bei 27,03 Meter. Persönliche Bestweite, Olympiarekord, Weltrekord, Goldmedaille. Das Publikum tobt. Drei Tage später erringt Birgit Kober bei den Paralympics in London noch eine zweite Medaille: Nach dem Gold im Speerwurf nun auch noch Gold im Kugelstoßen.

      Der Erfolg in London bedeutet für Birgit Kober den Start in ein neues Leben. Denn das alte wurde fünf Jahre zuvor zerstört: Nach einem vermeintlich harmlosen Badeunfall im Urlaub entzündet sich ihr Bein. Die Epileptikerin erleidet einen schweren Anfall und wird in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Dort bekommt sie zwar das richtige krampflösende Medikament, aber die Krankenschwester verwechselt Milligramm mit Milliliter. Die Überdosis führt zu einer irreversiblen Schädigung des Kleinhirns. Als die damals 35-Jährige wieder aufwacht, ist alles anders. Am Anfang kann sie gar nichts mehr: Nicht sitzen, stehen, gehen. Und mit der Zeit verliert sie alles: die Freunde, die Wohnung, den Studienplatz.

      Während der Reha sieht sie im Fernsehen die Paralympics in Peking und entscheidet spontan: Da will ich hin! Zugute kommt ihr dabei, dass sie als junges Mädchen sehr sportlich und Münchner und Bayerische Meisterin im Speerwurf war. Unter unendlichen Mühen beginnt sie nun wieder mit dem Wurftraining - im Rollstuhl.

      Der Film aus der Reihe "Stolperstein" erzählt die Geschichte von Birgit Kober. Stolperstein begleitet die heute 42-Jährige in ihrem Alltag, bei ihrem harten Training und zeigt die vielen Schwierigkeiten, die sie tagtäglich bewältigen muss. Es ist das Porträt einer eindrucksvollen Frau, die trotz widrigster Umstände und immer neuer Schicksalsschläge nie aufgegeben hat.

      Es ist der 3. September 2012. Ein herrlicher Sommerabend bei den Paralympics in London. Im Olympiastadion sind noch immer alle Plätze belegt. Birgit Kober zieht ihre Trainingsjacke aus und rollt zum Abwurfplatz. Es ist ihr dritter und letzter Versuch. Sie nimmt ihren Speer, konzentriert sich und wirft. Der Speer landet bei 27,03 Meter. Persönliche Bestweite, Olympiarekord, Weltrekord, Goldmedaille. Das Publikum tobt. Drei Tage später erringt Birgit Kober bei den Paralympics in London noch eine zweite Medaille: Nach dem Gold im Speerwurf nun auch noch Gold im Kugelstoßen.

      Der Erfolg in London bedeutet für Birgit Kober den Start in ein neues Leben. Denn das alte wurde fünf Jahre zuvor zerstört: Nach einem vermeintlich harmlosen Badeunfall im Urlaub entzündet sich ihr Bein. Die Epileptikerin erleidet einen schweren Anfall und wird in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Dort bekommt sie zwar das richtige krampflösende Medikament, aber die Krankenschwester verwechselt Milligramm mit Milliliter. Die Überdosis führt zu einer irreversiblen Schädigung des Kleinhirns. Als die damals 35-Jährige wieder aufwacht, ist alles anders. Am Anfang kann sie gar nichts mehr: Nicht sitzen, stehen, gehen. Und mit der Zeit verliert sie alles: die Freunde, die Wohnung, den Studienplatz.

      Während der Reha sieht sie im Fernsehen die Paralympics in Peking und entscheidet spontan: Da will ich hin! Zugute kommt ihr dabei, dass sie als junges Mädchen sehr sportlich und Münchner und Bayerische Meisterin im Speerwurf war. Unter unendlichen Mühen beginnt sie nun wieder mit dem Wurftraining - im Rollstuhl.

      Der Film aus der Reihe "Stolperstein" erzählt die Geschichte von Birgit Kober. Stolperstein begleitet die heute 42-Jährige in ihrem Alltag, bei ihrem harten Training und zeigt die vielen Schwierigkeiten, die sie tagtäglich bewältigen muss. Es ist das Porträt einer eindrucksvollen Frau, die trotz widrigster Umstände und immer neuer Schicksalsschläge nie aufgegeben hat.

      selbstbestimmt! Die Reportage

      Film von Beatrice Sonhüter

      selbstbestimmt! Die Reportage

      Film von Beatrice Sonhüter

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.08.18
      03:20 - 03:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.12.2019