• 08.01.2018
      12:35 Uhr
      Das Superweib Spielfilm Deutschland 1996 | MDR FERNSEHEN
       

      Eigentlich wollte Franziska nur ein Haus kaufen - doch anstatt sie dabei zu beraten, reicht ihr Anwalt aufgrund eines Missverständnisses ihre Scheidung von dem treulosen Regisseur Will Gross ein. Nach dem ersten Schreck findet sie Gefallen an der Vorstellung, bald wieder Single zu sein. Unter Pseudonym veröffentlicht sie ein Buch über die Geschichte ihrer turbulenten Ehe und landet damit prompt einen Bestseller. Dann aber will ausgerechnet ihr künftiger Exmann das Buch verfilmen.

      Montag, 08.01.18
      12:35 - 14:00 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Eigentlich wollte Franziska nur ein Haus kaufen - doch anstatt sie dabei zu beraten, reicht ihr Anwalt aufgrund eines Missverständnisses ihre Scheidung von dem treulosen Regisseur Will Gross ein. Nach dem ersten Schreck findet sie Gefallen an der Vorstellung, bald wieder Single zu sein. Unter Pseudonym veröffentlicht sie ein Buch über die Geschichte ihrer turbulenten Ehe und landet damit prompt einen Bestseller. Dann aber will ausgerechnet ihr künftiger Exmann das Buch verfilmen.

       

      Stab und Besetzung

      Franziska Herr-Gross Veronica Ferres
      Hajo Heiermann Til Schweiger
      Dr. Enno Winkel Joachim Król
      Alma Winkel Liselotte Pulver
      Will Gross Thomas Heinze
      Papai Richy Müller
      Dr. Viktor Lange Heiner Lauterbach
      Tootsie Schäufele Maren Kroymann
      Sonja Sonne Esther Schweins
      Postbote Armin Rohde
      Rudi Föhrenberg Burghart Klaußner
      Lauro Pierre Sanoussi-Bliss
      Regie Sönke Wortmann
      Musik Stefan Stoppok
      Kamera Tom Fährmann
      Buch Gundula Leni Ohngemach

      So hatte Franziska (Veronica Ferres) sich ihr Leben nicht vorgestellt: Sie sitzt zu Hause, bändigt die widerspenstigen Kinder und kümmert sich ums Abendessen, während ihr Ehemann Will (Thomas Heinze) als Fernsehregisseur ständig in ferne Länder reist. Der eitle Filmemacher kennt kaum die Geburtstage seiner Sprösslinge, und als Dank dafür, dass Franziska ihre eigene Schauspielkarriere aufgegeben hat, steigt er mit seinen Hauptdarstellerinnen ins Bett.

      Dann aber kommt durch ein schicksalhaftes Missverständnis neuer Schwung in das Leben der frustrierten Ehefrau: Anstatt ihr wie geplant beim Kauf eines Hauses behilflich zu sein, reicht Rechtsanwalt Enno Winkel (Joachim Król) Franziskas Scheidung ein. Nach dem ersten Schreck kann sie sich mit dem Gedanken durchaus anfreunden. Der treulose Will hat mit dem überraschenden Trennungswunsch sowieso kein Problem. Franziskas Start in ein neues Leben gelingt. Ein Haus für ihre Kinder und sich hat sie bald gefunden, und in dem gutmütigen Enno und dem Musiker Papai (Richy Müller) zeigen gleich zwei Männer Interesse an ihr.

      Aber die nächste Überraschung lässt nicht lange auf sich warten: Als Franziska die Geschichte ihrer schiefgelaufenen Ehe zu Papier bringt, reicht Ennos temperamentvolle Mutter Alma (Liselotte Pulver) die höchst amüsanten Aufzeichnungen kurzerhand bei einem Verlag ein. Und siehe da: Der Lektor Viktor Lange (Heiner Lauterbach) ist begeistert. Franziska lässt das Buch unter Pseudonym veröffentlichen und landet einen Bestseller. Dann aber will ausgerechnet ihr Noch-Ehemann aus dem Stoff seinen ersten Kinofilm machen. Als er herausfindet, wer das Buch in Wahrheit geschrieben hat, fällt er aus allen Wolken. Und da Franziska bei der Vergabe der Filmrechte das letzte Wort hat, bleibt dem selbstgefälligen Will keine Wahl: Er muss die Lebens- und Ehegeschichte seiner Frau genau so auf die Leinwand bringen, wie sie es will.

      Nach dem gleichnamigen Roman von Hera Lind

      Hera Linds Roman "Das Superweib" war mit einer Auflage von zwei Millionen Exemplaren ein enormer Bestseller. Sönke Wortmanns Verfilmung stand diesem Erfolg in nichts nach: Mehr als 2,3 Millionen Zuschauer machten die pointenreiche Komödie zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 1996. Hauptdarstellerin Veronica Ferres gelang in der Rolle der auftrumpfenden Hausfrau der endgültige Durchbruch. In einem selbstironischen Gastauftritt ist Til Schweiger als gelangweilter Filmstar zu sehen.

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