• 15.05.2021
      18:45 Uhr
      Glaubwürdig: Kathrin Schulze und Kristin Wießel MDR FERNSEHEN
       

      "In unserer Schlosserei gibt es kein Pinkelbecken, ansonsten ist hier alles ganz normal." - Die Schwestern Kathrin Schulze und Kristin Wießel sind Stahl- und Metallfacharbeiterinnen und führen eine eigene Firma in der Altmark. Ihr Zuhause ist das 150-Seelendorf Ipse. Ihr Vater betrieb hier eine Dorfschmiede. Seine Töchter wuchsen zwischen Hammer und Amboss auf und fanden das immer interessant. Als der Vater 2006 an Krebs erkrankte und mit 53 Jahren starb, war für die beiden jungen Frauen klar: Wir machen weiter. Papa hätte das so gewollt.
      Der Plan geht auf, die Firma expandiert.

      Samstag, 15.05.21
      18:45 - 18:50 Uhr (5 Min.)
      5 Min.

      "In unserer Schlosserei gibt es kein Pinkelbecken, ansonsten ist hier alles ganz normal." - Die Schwestern Kathrin Schulze und Kristin Wießel sind Stahl- und Metallfacharbeiterinnen und führen eine eigene Firma in der Altmark. Ihr Zuhause ist das 150-Seelendorf Ipse. Ihr Vater betrieb hier eine Dorfschmiede. Seine Töchter wuchsen zwischen Hammer und Amboss auf und fanden das immer interessant. Als der Vater 2006 an Krebs erkrankte und mit 53 Jahren starb, war für die beiden jungen Frauen klar: Wir machen weiter. Papa hätte das so gewollt.
      Der Plan geht auf, die Firma expandiert.

       

      "In unserer Schlosserei gibt es kein Pinkelbecken, ansonsten ist hier alles ganz normal." - Die Schwestern Kathrin Schulze und Kristin Wießel sind Stahl- und Metallfacharbeiterinnen und führen eine eigene Firma in der Altmark. Ihr Zuhause ist das 150-Seelendorf Ipse. Ihr Vater betrieb hier eine Dorfschmiede. Seine Töchter wuchsen zwischen Hammer und Amboss auf und fanden das immer interessant. Als der Vater 2006 an Krebs erkrankte und mit 53 Jahren starb, war für die beiden jungen Frauen klar: Wir machen weiter. Papa hätte das so gewollt.
      Der Plan geht auf, die Firma expandiert. Die Schmiedinnen - beide um die 40 - haben inzwischen fast ein Dutzend Angestellte. Männer und Frauen. "Wir reden nicht über Gleichberechtigung, wir leben das einfach."
      Die beiden hoffen, dass ihre Töchter vielleicht später in ihre Fußstapfen treten. Das wäre gegen den Trend. Aktuell gehen viele junge Frauen aus ländlichen Gegenden weg.
      Kathrin Schulze und Kristin Wießel wollen das nicht mehr so hinnehmen. Um junge Leute zu halten, gründeten die beiden Christinnen mit ihren Freunden einen Verein namens "Ipse excitare". Excitare heißt aufwachen oder erwecken, und damit meinen sie vor allem die Ipser Kirche. Ein herrlich altehrwürdiges Gebäude mitten im Dorf und kaum einer geht mehr hin. Sie wollen hier jugendlichen Schwung und kulturelles Leben reinbringen - nicht nur für Gläubige, sondern für alle.

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