• 23.04.2021
      00:55 Uhr
      Lebensretter Zugunglück Breitenau | MDR FERNSEHEN
       

      Am 23.05.1995 hören Kameramann Wolfgang Lange und Pilot Gerd Engmann in einem Helikopter einen Funkspruch: In der Nähe ist ein Zug auf der Strecke Chemnitz-Dresden verunglückt. Aus der Luft bietet sich ihnen ein Bild der Zerstörung: entgleiste Züge, gekippte Waggons und mittendrin ein Bagger. Die Männer landen. Engmann wird zum Helfer, Lange lässt die Kamera laufen. Auch nach über 25 Jahren können sich Rettungssanitäterin Brigitte Häder, Notarzt Uwe Schirmer und Renate Lange, die in dem Nahverkehrszug saß, gut an dieses prägende Ereignis erinnern.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 23.04.21
      00:55 - 01:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Am 23.05.1995 hören Kameramann Wolfgang Lange und Pilot Gerd Engmann in einem Helikopter einen Funkspruch: In der Nähe ist ein Zug auf der Strecke Chemnitz-Dresden verunglückt. Aus der Luft bietet sich ihnen ein Bild der Zerstörung: entgleiste Züge, gekippte Waggons und mittendrin ein Bagger. Die Männer landen. Engmann wird zum Helfer, Lange lässt die Kamera laufen. Auch nach über 25 Jahren können sich Rettungssanitäterin Brigitte Häder, Notarzt Uwe Schirmer und Renate Lange, die in dem Nahverkehrszug saß, gut an dieses prägende Ereignis erinnern.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Sven Voss

      Am 23.05.1995 steigen Kameramann Wolfgang Lange und Pilot Gerd Engmann in den Helikopter, um Luftbildaufnahmen der Augustusburg zu machen. Kaum in der Luft, hören sie einen Funkspruch: In der Nähe ist ein Zug auf der Strecke Chemnitz-Dresden verunglückt. Lange und Engmann drehen ab und fliegen zum Unglücksort. Aus der Luft bietet sich ihnen ein Bild der Zerstörung: entgleiste Züge, gekippte Waggons und mittendrin ein Bagger. Die Männer landen. Engmann wird zum Helfer, Lange lässt die Kamera laufen.

      Was ist passiert? Am Bahnübergang in Breitenau wurde gebaut. Eine neue Signalanlage sollte installiert werden. Plötzlich bleibt ein Bagger auf dem Übergang liegen. Er lässt sich nicht mehr bewegen, die Halbschranken schließen sich. Als Lokführer Reiner Hofmann den Bagger sieht, zieht er die Notbremse, doch es ist zu spät. Dann fährt auch noch der Zug aus der Gegenrichtung auf den Bagger zu. Der wird durch die Kollision herumgeschleudert. Die Schaufel schlitzt beide Züge auf.

      Als das Ausmaß dieses Unglückes klar wird, werden immer mehr Rettungskräfte angefordert. Sanitäterin Brigitte Häder hilft vor Ort und entdeckt plötzlich ihre Mutter, die mit ihrer Wandergruppe im Zug saß. Bilanz des Unglückes: drei Tote, 14 zum Teil Schwerverletzte. Auch nach über 25 Jahren können sich Rettungssanitäterin Brigitte Häder, Notarzt Uwe Schirmer und Renate Lange, die in dem Nahverkehrszug saß, gut an dieses prägende Ereignis erinnern.

      Im Mittelpunkt der Sendung stehen neben den Menschen, denen ein Unglück widerfahren ist, auch mutige Ersthelfer, die selbstlos anderen zu Hilfe geeilt sind. Aber auch professionelle Retter wie Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute, die nicht selten auch Mut und Ausdauer benötigen, werden in der Sendung vorgestellt. Die Beiträge zeigen reale Rettungsaktionen, die an Originalschauplätzen nachgestellt werden. Dabei wird das Drehteam von medizinischen Einsatzkräften, der Feuerwehr und der Hubschrauberrettung unterstützt. Experten schätzen die Situation ein und beschreiben Gefahren und Risiken.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 23.04.21
      00:55 - 01:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.07.2021