• 04.07.2022
      02:35 Uhr
      Selbstbestimmt - Die Reportage Uma und ihre Geschwister | MDR FERNSEHEN
       

      Uma (11 Jahre) ist Ebbas ältere Schwester, aber sie braucht noch Hilfe beim Anziehen, beim Klogang, beim Zubereiten des Essens. Oft wurde Ebba erklärt, warum das so ist - dass Uma eine Behinderung hat. Was das bedeutet, ist für sie schwer zu begreifen.
      Seit 2012 begleitet Tabea Hosche das Leben ihrer Tochter Uma mit der Kamera. Die Filmemacherin hält schonungslos ehrlich fest, was es für sie und ihren Mann bedeutet, ein beeinträchtigtes Kind groß zu ziehen.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 04.07.22
      02:35 - 03:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Uma (11 Jahre) ist Ebbas ältere Schwester, aber sie braucht noch Hilfe beim Anziehen, beim Klogang, beim Zubereiten des Essens. Oft wurde Ebba erklärt, warum das so ist - dass Uma eine Behinderung hat. Was das bedeutet, ist für sie schwer zu begreifen.
      Seit 2012 begleitet Tabea Hosche das Leben ihrer Tochter Uma mit der Kamera. Die Filmemacherin hält schonungslos ehrlich fest, was es für sie und ihren Mann bedeutet, ein beeinträchtigtes Kind groß zu ziehen.

       

      Uma (11 Jahre) ist Ebbas ältere Schwester, aber sie braucht noch Hilfe beim Anziehen, beim Klogang, beim Zubereiten des Essens. Oft wurde Ebba erklärt, warum das so ist - dass Uma eine Behinderung hat. Was das bedeutet, ist für sie schwer zu begreifen.

      Schon früh nimmt sie im Alltag die Rolle der Älteren ein. Sie merkt, dass daran etwas schräg ist. Warum soll sie immer einlenken, wenn Uma bockig ist und nicht kooperieren will? Reicht es nicht, dass sie auf ihren kleinen Bruder Rücksicht nehmen muss?

      Uma ist aufgrund eines seltenen genetischen Defektes geistig beeinträchtigt, schwerhörig, hat Epilepsie und eine schwere Sprachentwicklungsstörung. Und sie ist die älteste von drei Geschwistern: Ebba ist drei Jahre jünger und Bruder Joseph fast 9 Jahre jünger als Uma.

      Ebba und Joseph wachsen mit Umas Beeinträchtigung, den vielen Arzt- und Therapieterminen, den Krankenhausaufenthalten, der besonderen Zuwendung der Eltern für Uma wie selbstverständlich auf. Und doch bemerkt Mutter Tabea gerade zwischen den beiden Schwestern immer stärkere Reibereien, je älter sie werden. Fühlt sich Ebba benachteiligt? Steht sie im Schatten ihrer beeinträchtigten Schwester?

      Schlechtes Gewissen macht sich bei Tabea breit: Ist sie zu viel mit Uma beschäftigt und hat deshalb Ebba aus den Augen verloren? Als völlig unerwartet das jüngste Kind Joseph im Alter von zwei Jahren einen epileptischen Anfall erleidet, steht plötzlich die Frage im Raum: Hat Joseph den gleichen genetischen Defekt wie Uma?

      Seit 2012 begleitet Tabea Hosche das Leben ihrer Tochter Uma mit der Kamera. Die Filmemacherin hält schonungslos ehrlich fest, was es für sie und ihren Mann bedeutet, ein beeinträchtigtes Kind groß zu ziehen.

      Film von Tabea Hosche

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 04.07.22
      02:35 - 03:05 Uhr (30 Min.)
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