• 03.04.2021
      00:00 Uhr
      Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245 Aufzeichnung aus der St. Lorenz-Kirche in Nürnberg | MDR FERNSEHEN
       

      Die "Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach gilt als besonders dramatisches Werk des Oratorien-Repertoires. Neben der "Matthäus-Passion" ist die "Johannes-Passion" als einzige authentische Passion von Johann Sebastian Bach vollständig erhalten. Als der Eingangschor der "Johannes-Passion" am Karfreitag 7. April 1724 in der Leipziger Nikolaikirche zum ersten Mal erklang, hörte das Publikum eine Musik von bis dahin ungekannter vokal-symphonischer Wucht und Größe. Mit diesem Paukenschlag führte sich der im Jahr zuvor nach Leipzig berufene Johann Sebastian Bach im Bereich der Passion beim Publikum ein.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 03.04.21
      00:00 - 01:55 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Stereo

      Die "Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach gilt als besonders dramatisches Werk des Oratorien-Repertoires. Neben der "Matthäus-Passion" ist die "Johannes-Passion" als einzige authentische Passion von Johann Sebastian Bach vollständig erhalten. Als der Eingangschor der "Johannes-Passion" am Karfreitag 7. April 1724 in der Leipziger Nikolaikirche zum ersten Mal erklang, hörte das Publikum eine Musik von bis dahin ungekannter vokal-symphonischer Wucht und Größe. Mit diesem Paukenschlag führte sich der im Jahr zuvor nach Leipzig berufene Johann Sebastian Bach im Bereich der Passion beim Publikum ein.

       

      Die "Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach gilt als besonders dramatisches Werk des Oratorien-Repertoires. Neben der "Matthäus-Passion" ist die "Johannes-Passion" als einzige authentische Passion von Johann Sebastian Bach vollständig erhalten. Als der Eingangschor der "Johannes-Passion" am Karfreitag 7. April 1724 in der Leipziger Nikolaikirche zum ersten Mal erklang, hörte das Publikum eine Musik von bis dahin ungekannter vokal-symphonischer Wucht und Größe. Mit diesem Paukenschlag führte sich der im Jahr zuvor nach Leipzig berufene Johann Sebastian Bach im Bereich der Passion beim Publikum ein. Der Thomaskantor führte sein Werk mit 16 Sängern auf.

      Die doppelte Anzahl hat Peter Dijkstra für seine Aufführung der "Johannes-Passion" mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und dem Ensemble Concerto Köln gewählt. Als Evangelist wirkt der Tenor Julian Prégardien mit, der als Sänger für die Rezitativ-Partien großes Renommee genießt.

      Eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung spielt die veränderte Rolle des Publikums, in dessen Mitte sich die Solisten bewegen und agieren. Das bewegende Drama um die Gefangennahme, das Verhör durch Pilatus, die Kreuzigung und schließlich die Grablegung Jesu erhält auf diese Weise eine neue darstellerische Dimension.

      Mit dieser Inszenierung wird ein neuer Weg beschritten, die Direktheit der "Johannes-Passion", wie sie auch in den aufwühlenden Volksszenen (Turbae-Chören) immer wieder ihre Höhepunkte findet, in Klang und Raum sinnlich erfahrbar zu machen.

      Mit:

      • Julian Prégardien, Tenor
      • Tareq Nazmi, Bass
      • Christina Landshammer, Sopran
      • Ulrike Malotta, Alt
      • Tilman Lichdi, Tenor
      • Kresimir Strazanac, Bass

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