• 04.02.2021
      20:15 Uhr
      Lebensretter Zugunglück Hohenthurm | MDR FERNSEHEN
       

      Wie jeden Werktag steigen 29.02.1984 gegen 15 Uhr am Bahnhof Bitterfeld viele Arbeiter in den Nahverkehrszug nach Halle (Saale) ein, um nach Hause zu kommen. Zur selben Zeit nähert sich ein Transitzug von Berlin-Friedrichstraße Richtung Saarbrücken. Planmäßig ist der Interzonen-Zug mit 108 Personen an Bord in Berlin abgefahren. Unter dem Druck, die Höchstfahrzeit von vier Stunden bis zur innerdeutschen Grenze einzuhalten und nicht außerplanmäßig zu halten, hat der Lokführer zwischen Berlin und Hohenthurm bei Halle (Saale) insgesamt drei Halte-Signale überfahren. Und das hat Folgen.

      Donnerstag, 04.02.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Wie jeden Werktag steigen 29.02.1984 gegen 15 Uhr am Bahnhof Bitterfeld viele Arbeiter in den Nahverkehrszug nach Halle (Saale) ein, um nach Hause zu kommen. Zur selben Zeit nähert sich ein Transitzug von Berlin-Friedrichstraße Richtung Saarbrücken. Planmäßig ist der Interzonen-Zug mit 108 Personen an Bord in Berlin abgefahren. Unter dem Druck, die Höchstfahrzeit von vier Stunden bis zur innerdeutschen Grenze einzuhalten und nicht außerplanmäßig zu halten, hat der Lokführer zwischen Berlin und Hohenthurm bei Halle (Saale) insgesamt drei Halte-Signale überfahren. Und das hat Folgen.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Sven Voss

      Am 29.02.1984 liegt dichter Nebel über der Region Halle (Saale): Sichtweiten teilweise unter fünf Meter. Wie jeden Werktag steigen gegen 15 Uhr am Bahnhof Bitterfeld viele Arbeiter in den Nahverkehrszug nach Halle (Saale) ein, um nach Hause zu kommen. Zur selben Zeit nähert sich ein Transitzug von Berlin-Friedrichstraße Richtung Saarbrücken. Planmäßig ist der Interzonen-Zug mit 108 Personen an Bord in Berlin abgefahren. Unter dem Druck, die Höchstfahrzeit von vier Stunden bis zur innerdeutschen Grenze einzuhalten und nicht außerplanmäßig zu halten, hat der Lokführer zwischen Berlin und Hohenthurm bei Halle (Saale) insgesamt drei Halte-Signale überfahren. Und das hat Folgen.

      So fährt der Transitzug mit 40 km/h im Hohenthurmer Bahnhof ungebremst auf den Nahverkehrszug auf. Einer der beiden Lokführer des Nahverkehrszuges sowie zehn Reisende kommen ums Leben, mindestens 30 weitere werden verletzt. Der Lokführer des Transitzuges wird schwer verletzt und später verurteilt.

      Auch nach 37 Jahren können sich Jens Maushake und Karl-Heinz Büchner, die in dem Nahverkehrszug saßen, gut an diesen Unfall erinnern, wie auch ihre Lebensretter.

      Im Mittelpunkt der Sendung stehen neben den Menschen, denen ein Unglück widerfahren ist, auch mutige Ersthelfer, die selbstlos anderen zu Hilfe geeilt sind. Aber auch professionelle Retter wie Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute, die nicht selten auch Mut und Ausdauer benötigen, werden in der Sendung vorgestellt. Die Beiträge zeigen reale Rettungsaktionen, die an Originalschauplätzen nachgestellt werden. Dabei wird das Drehteam von medizinischen Einsatzkräften, der Feuerwehr und der Hubschrauberrettung unterstützt. Experten schätzen die Situation ein und beschreiben Gefahren und Risiken.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.04.2021