• 17.01.2021
      13:45 Uhr
      Legenden - Ein Abend für Agnes Kraus MDR FERNSEHEN
       

      Am 2. Mai 1995 ist sie still aus dieser Welt gegangen, doch bis heute ist Agnes Kraus als Volksschauspielerin unvergessen. Ob als Schwester Agnes, als Zimmervermieterin Klucke in "Florentiner 73" oder als schrullige Tierarztwitwe Alma - immer hat sich Agnes Kraus mit Berliner Schnauze in die Herzen der Zuschauer gespielt. Sie wurde mit ihren komischen Rollen unzählige Male zum Fernsehliebling der DDR.
      Der Film ist nicht nur das Porträt einer unglaublich erfolgreichen Volksschauspielerin, sondern auch eine Reise in die Zeit. Eine Reise zu Orten, die wichtig waren im Leben von Agnes Kraus, in guten, wie in schlechten Tagen.

      Sonntag, 17.01.21
      13:45 - 15:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Am 2. Mai 1995 ist sie still aus dieser Welt gegangen, doch bis heute ist Agnes Kraus als Volksschauspielerin unvergessen. Ob als Schwester Agnes, als Zimmervermieterin Klucke in "Florentiner 73" oder als schrullige Tierarztwitwe Alma - immer hat sich Agnes Kraus mit Berliner Schnauze in die Herzen der Zuschauer gespielt. Sie wurde mit ihren komischen Rollen unzählige Male zum Fernsehliebling der DDR.
      Der Film ist nicht nur das Porträt einer unglaublich erfolgreichen Volksschauspielerin, sondern auch eine Reise in die Zeit. Eine Reise zu Orten, die wichtig waren im Leben von Agnes Kraus, in guten, wie in schlechten Tagen.

       

      Am 2. Mai 1995 ist sie still aus dieser Welt gegangen, doch bis heute ist Agnes Kraus als Volksschauspielerin unvergessen. Ob als Schwester Agnes, als Zimmervermieterin Klucke in "Florentiner 73" oder als schrullige Tierarztwitwe Alma - immer hat sich Agnes Kraus mit Berliner Schnauze in die Herzen der Zuschauer gespielt. Sie war die Mutter der Nation und wurde mit ihren komischen Rollen unzählige Male zum Fernsehliebling der DDR.

      Dabei wollte sie doch "gern mal 'ne richtig böse Mörderin spielen". Geklappt hat das nie. Geboren 1911 in Berlin-Friedenau war Agnes Kraus eine "Spätzünderin", die erst mit über 60 Jahren in zahlreichen heiteren Fernsehrollen berühmt wurde.

      Was viele nicht wissen, Mitte der 1950er Jahre hatte Bertold Brecht sie an das Berliner Ensemble geholt. Hier stand sie zwanzig Jahre lang mit Angelica Domröse, Annekathrin Bürger, Hilmar Thate, Gisela May und Barbara Dittus auf der legendären Theaterbühne, feierte Erfolge in Paris und London.

      Schauspielerin wollte Agnes Kraus werden, weil sie "im richtigen Leben schwer klar kam", wie sie Heinz-Florian Oertel in einem ihrer wenigen Interviews verriet. Nur ihre traurigen Augen erzählten von den Abstürzen und großen Enttäuschungen ihres Lebens. Grenzenlos war ihre Liebe zu den Tieren. Noch Jahre später erinnern sich Kollegen, dass sie gerne Möwen fütterte und darüber fast eine Theaterpremiere vergaß. Als Agnes Kraus 1995 stirbt, vermachte sie dem nahe gelegenen Tierpark Berlin eine halbe Million Mark.

      Der Film "Legenden - Ein Abend für Agnes Kraus" ist nicht nur das Porträt einer unglaublich erfolgreichen Volksschauspielerin, sondern auch eine Reise in die Zeit. Eine Reise zu Orten, die wichtig waren im Leben von Agnes Kraus, in guten, wie in schlechten Tagen. In Kleinmachnow treffen wir Nachbarn, die sich an die Schauspielerin ohne Starallüren erinnern. Hier hat sie lange im Haus der Eltern gewohnt und hier wollte sie auch ihre letzte Ruhe finden.

      Mit ihren persönlichen Geschichten und Anekdoten denken an diesem Abend Gojko Mitic, Herbert Köfer, Marijam Agischewa, Gunter Sonneson, Heidi Weigelt, Heinz Florian Oertel und viele andere an die bis heute unvergessene Agnes Kraus.

      Ein Film von Tom Kühne

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