• 04.12.2020
      02:25 Uhr
      artour Das Kulturmagazin des MDR | MDR FERNSEHEN
       

      Themen:

      • Die Echse - Jahresrückblick 2020
      • Theater dunkel, Konzertsäle leer, Kirchen stumm?
      • "Brennendes Licht" - Wie sich der "Spiegel"-Redakteur Volker Weidermann Anna Seghers im mexikanischen Exil vorstellt
      • Zuhören, reden, Gedanken austauschen - und sich selbst besser verstehen
      • Kulturkalender

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 04.12.20
      02:25 - 02:53 Uhr (28 Min.)
      28 Min.
      VPS 01:55
      Stereo

      Themen:

      • Die Echse - Jahresrückblick 2020
      • Theater dunkel, Konzertsäle leer, Kirchen stumm?
      • "Brennendes Licht" - Wie sich der "Spiegel"-Redakteur Volker Weidermann Anna Seghers im mexikanischen Exil vorstellt
      • Zuhören, reden, Gedanken austauschen - und sich selbst besser verstehen
      • Kulturkalender

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Evelyn Fischer
      • Die Echse - Jahresrückblick 2020

      2020 - ein Jahr voller dramatischer Ereignisse und Veränderungen. Die Echse blickt in ihrer unverwechselbaren, charmanten Art zurück und liest den Menschen die Leviten, gibt ihnen Halt und Orientierung. Mit ihrer Weisheit und der evolutionären Erfahrung als Urtier schafft sie die Einordnung in politisch unruhigen Zeiten. Auch ein Virus kann den scharfen Blick der Echse nicht trüben. Die Echse weiß, 2021 wird ein gutes Jahr. Und Leben lohnt sich für alle Wesen auf diesem Planeten - besonders für die Menschen.

      • Theater dunkel, Konzertsäle leer, Kirchen stumm?

      Der Dezember ist nicht nur der "Erntemonat" des Theaters, er ist der Monat des Weihnachtsmärchens, bei dem Kinder oft zum ersten Mal erleben, was Theater sein kann. Das fällt nun alles aus. Ersatzlos? Oder wie könnte es weiter gehen? Eine Aktion des Theaterverbandes hat jetzt darauf aufmerksam gemacht: Wir sind da, wir sind bereit. Und Dezember, das ist auch die Zeit des Weihnachtsoratoriums. Es wird dafür kein gemeinsames Publikum geben, jedenfalls nicht physisch. Was macht eigentlich der Thomanerchor? Sind die Thomaner etwa schon in den Weihnachtsferien?

      • "Brennendes Licht" - Wie sich der "Spiegel"-Redakteur Volker Weidermann Anna Seghers im mexikanischen Exil vorstellt

      Es ist über 120 Jahre her, dass Netti Reiling am 19. November 1900 in Mainz geboren wurde. Und es ist über 37 Jahre her, dass die weltberühmte Anna Seghers im Sommer 1983 in Berlin starb. Mit ihren Romanen "Das Siebte Kreuz" und "Transit" eroberte sie sich einen Platz in der Weltliteratur. Sie ist - wie viele linke Künstler des letzten Jahrhunderts - eine widersprüchliche Figur: Als Künstlerin in ihren besten Romanen und Erzählungen unbestechlich - als politische Kämpferin war sie oft ängstlich, hat geschwiegen oder gar Freunde im Stich gelassen. Und wie für viele linke Künstler dieser Zeit in Deutschland und Europa bedeutete der Machtantritt der Nationalsozialisten für sie den großen Bruch in ihrem Leben. Der Ort, an dem sie diesen Bruch erleben und überleben musste, war für sie Mexiko. Hier war sie von 1942 bis 1947 im Exil, das hat sie mit Schriftstellerin wie Ludwig Renn, Egon Erwin Kisch oder Bodo Uhse gemeinsam.
      Der Spiegel-Redakteur Volker Weidermann untersucht in seinem Buch "Brennendes Licht: Anna Seghers in Mexiko" (Aufbau Verlag) genau diese 5 Jahre im Leben der Anna Seghers. Es ist keine Biographie, die er verfasst hat, mit umfangreichen Quellenrecherchen, Entdeckungen unbekannter Archivfunde und Neuinterpretationen dieser so widersprüchlichen Frau - der Anhang von Weidermanns Buch umfasst ganze 8 Seiten. Der Autor schreibt eher eine Art Essay. Er versucht, dem Leser zu erzählen, wie er sich das Leben der Anna Seghers in Mexiko vorstellt. Dabei rückt Weidermann Anna Seghers sehr nahe - aber erkennt er sie dadurch besser? "artour" hat Volker Weidermann zum Interview getroffen und in den USA mit Christiane Zehl Romero gesprochen, der Verfasserin einer über 1000seitigen Seghers-Biographie.

      • Zuhören, reden, Gedanken austauschen - und sich selbst besser verstehen

      Erzähle Deine Geschichte! Das ist das Credo des Erzählsalons Rohnstock. Gründerin Katrin Rohnstock will ganz normalen Menschen eine Stimme geben: In Gesprächsrunden, derzeit als Livestream im Internet, erzählen sie reihum aus ihrem Leben, ungeschminkt und authentisch. Aktuell geht es um die Erfahrungen der Ostdeutschen in den letzten 30 Jahren seit der Wiedervereinigung: Wie erlebten sie die Veränderungen? Wie prägt der Umbruch der Wendejahre das Leben noch heute?
      artour hat mit der gebürtigen Thüringerin Katrin Rohnstock und zwei Mitwirkenden des Erzählsalons (Anke Hannemann aus Leipzig und Lothar König aus Jena) über die Kraft und den Schmerz des Erinnerns gesprochen - und warum es hilft, zuzuhören: "Wenn wir die Geschichten der anderen hören, gleichen wir sie mit unseren eigenen ab - wir verstehen etwas über uns selbst. Und uns wird klar, was wir selber geleistet und durchgemacht haben." Ein Beitr

      ag über eine gute Möglichkeit, Lebenswirklichkeiten abzubilden.

      • Kulturkalender

      - 30 junge Filmemacher*innen, zwölf Filme, eine Frage: Was ist Europa? Der Kurzfilmwettbewerb "EUROPA IM FILM" findet ab dem 4. Dezember exklusiv auf der Streamingplattform alleskino.de statt.
      - Während der Pandemie besetzten die Modedesign-Absolvierenden der BURG ein ehemaliges Kaufhaus im Zentrum von Halle, um ihre Kollektionen zu entwickeln. Herausgekommen ist ein spannender Mode-Film von Stini Röhrs, der die Arbeiten der Absolventen als Ersatz für die jährlich stattfindende Modenschau präsentiert.
      - Der Konzertbus des Leipziger Gewandhausorchesters befährt an allen Advents-Samstagen ab 10 Uhr unterschiedliche Routen in Leipzig und bringt Weihnachtsstimmung in die Stadt.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 04.12.20
      02:25 - 02:53 Uhr (28 Min.)
      28 Min.
      VPS 01:55
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.04.2021