• 29.11.2020
      12:10 Uhr
      Die vertauschte Königin Spielfilm DDR 1983 | MDR FERNSEHEN
       

      Da lebt irgendwo, irgendwann eine Königin, die mit ihren Untertanen böse Späße treibt. Eines Tages treibt sie es zu weit und das Märchenschicksal greift ein. Der Soldat Jörg, Feuerwerker an der Tagesanbruch-Kanone kanoniert zur unrechten Zeit und soll dafür sein Leben lassen. Es sei denn, er könne die vertane Kugel wieder herbeischaffen. Mit Hilfe seines Freundes Bartholomäus findet Jörg einen Dorfschmied, der ihm eine Kugel machen wird. Jörg sieht die Frau des Schmiedes und ist verblüfft: sie gleicht der Königin aufs Haar. Soldat und Narr folgen dem Wink des Schicksals und vertauschen die beiden Frauen ...

      Sonntag, 29.11.20
      12:10 - 13:25 Uhr (75 Min.)
      75 Min.

      Da lebt irgendwo, irgendwann eine Königin, die mit ihren Untertanen böse Späße treibt. Eines Tages treibt sie es zu weit und das Märchenschicksal greift ein. Der Soldat Jörg, Feuerwerker an der Tagesanbruch-Kanone kanoniert zur unrechten Zeit und soll dafür sein Leben lassen. Es sei denn, er könne die vertane Kugel wieder herbeischaffen. Mit Hilfe seines Freundes Bartholomäus findet Jörg einen Dorfschmied, der ihm eine Kugel machen wird. Jörg sieht die Frau des Schmiedes und ist verblüfft: sie gleicht der Königin aufs Haar. Soldat und Narr folgen dem Wink des Schicksals und vertauschen die beiden Frauen ...

       

      Stab und Besetzung

      Königin / Schmiedin Ursula Karusseit
      Schmied Kurt Böwe
      Hofmarschall Klaus Piontek
      Marie Michaele Marian
      Regie Dieter Scharfenberg

      Da lebt irgendwo, irgendwann eine Königin, die mit ihren Untertanen böse Späße treibt - den Frauen die Köpfe scheren lässt z. B., damit sie nicht mit der königlichen Haartracht konkurrieren können. Eines Tages treibt sie es zu weit und das Märchenschicksal greift ein.

      Der Soldat Jörg, Feuerwerker an der Tagesanbruch-Kanone, die die Untertanen zur Arbeit ruft, kanoniert zur unrechten Zeit und soll dafür sein Leben lassen. Es sei denn (die Königin hat Humor - wenn auch einen absonderlichen), er könne die vertane Kugel wieder herbeischaffen...

      Mit Hilfe seines Freundes Bartholomäus, eines Hofnarren von Shakespeareschem Format, findet Jörg unweit der Residenz einen Dorfschmied, der ihm eine Kugel machen wird. Einfach genug: der Schmied benutzt seit langem die königlichen Weck-Kugeln, die er aus dem Dorfteich fischt, als Rohmaterial für seine Produktion.

      Jörg sieht die Frau des Schmiedes und ist verblüfft: sie gleicht der Königin aufs Haar, nur ist sie ebenso sanft und gütig, wie die Herrscherin zänkisch und böse. Soldat und Narr folgen dem Wink des Schicksals. Sie bringen die Frau des Schmiedes ins Schloss und legen dem Schmied die Königin ins Bett.

      Dem Land tut der Tausch gut; dem Schmied weniger. Er hat schlagende Argumente zur Hand (es ist immerhin die Hand eines Grobschmiedes), doch vermag er die vertauschte Königin nicht zu überzeugen. Sie flieht ins Schloss zurück, wo ihre Doppelgängerin inzwischen bewiesen hat, dass man auch mit Güte regieren kann.

      Die Story endet unentschieden. Wird der Rollentausch auch ein bisschen Kopftausch gewesen sein? Wird er seine Spuren hinterlassen? Der Zuschauer kann das Märchen vollenden...

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