• 20.11.2020
      12:30 Uhr
      Zwei Bauern und kein Land Spielfilm Deutschland 2017 - ARD-Themenwoche “#WieLeben“ | MDR FERNSEHEN
       

      Als eine gewaltige Abwasserrechnung ins Haus flattert, scheint der Wille des eigenbrötlerischen Landwirts Johannes Becker gebrochen. Er verkauft sein Land an seinen Erzrivalen Fuchs. Da taucht nach Jahren der Funkstille auf einmal Johannes' verloren geglaubter Sohn Felix auf, der seinem Vater mitteilt, dass er Bauer werden will.

      Freitag, 20.11.20
      12:30 - 13:58 Uhr (88 Min.)
      88 Min.

      Als eine gewaltige Abwasserrechnung ins Haus flattert, scheint der Wille des eigenbrötlerischen Landwirts Johannes Becker gebrochen. Er verkauft sein Land an seinen Erzrivalen Fuchs. Da taucht nach Jahren der Funkstille auf einmal Johannes' verloren geglaubter Sohn Felix auf, der seinem Vater mitteilt, dass er Bauer werden will.

       

      Wie der Vater so der Sohn: Der Bauer Johannes Becker (Ernst Stötzner) und sein Stammhalter Felix (Christoph Schechinger) machen selten große Worte. Als der verlorene Sohn nach Jahren der Funkstille plötzlich vor der Tür steht, müssen sich die beiden Dickschädel erst wieder aneinander gewöhnen. Johannes sollte eigentlich froh sein, dass Felix aus der Großstadt zurückgekehrt ist, um in seine Fußstapfen als Landwirt zu treten. Ganz selbstverständlich repariert er den Mähdrescher und fährt ohne zu fragen raus auf die Felder.

      Was Felix nicht weiß: Johannes hat sein Land verkauft - und zwar ausgerechnet an seinen Erzrivalen Fuchs (Hans-Uwe Bauer). Der hat nicht nur Großes damit vor, sondern weiß auch ausgerechnet Johannes' Exfrau Katrin (Katharina Thalbach), die Bürgermeisterin des Dorfes, hinter sich. Sie kennt ihren wortkargen Exgatten und nimmt ihm das Versprechen ab, dem gemeinsamen Sohn unverzüglich die Wahrheit über den Verkauf zu sagen.

      Der bringt es aber nicht übers Herz, denn Felix findet sichtlich Gefallen an seinem Neuanfang. Als der Jungbauer jedoch erfährt, dass die Felder nicht mehr der Familie gehören, knallt es wie früher. Diesmal raufen sich Vater und Sohn jedoch zusammen, um dem gierigen Fuchs die Stirn zu bieten. Gemeinsam brechen sie auf ihren verkauften Weizenfeldern zu nächtlichen Beutezügen auf, die schon bald durch ihre Dreistigkeit für Aufsehen sorgen. Denn wer sät, soll auch ernten.

      Die norddeutsche Komödie erzählt eine launige Vater-Sohn-Geschichte: Die Titelhelden Ernst Stötzner und Christoph Schechinger führen eine schelmische Verschwörung an, mit der mecklenburgische Bauern einem Großgrundbesitzer ein Schnippchen schlagen möchten. An ihrer Seite spielt Katharina Thalbach eine Bürgermeisterin, die beherzt gegen das Ausbluten ihres Dorfes kämpft – aber leider auf den Falschen gesetzt hat.

      Wie in der erfolgreichen "Eifelpraxis"-Reihe lässt Regisseurin Sibylle Tafel in das Leben einer ebenso schönen wie abgelegenen Region eintauchen und erzählt diesmal eine unterhaltsam-skurrile Geschichte vor dem Hintergrund ernster Themen wie Landflucht und Grundstücksspekulation.

      Die ARD-Themenwoche “#WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS“ (Federführung: Rundfunk Berlin-Brandenburg) stellt die Zukunftsfrage "Wie wollen wir leben?". Auch vor dem Hintergrund der Coronakrise zeigen sämtliche Programme der ARD vom 15. bis 21. November 2020, wie Menschen bestehende Denkmuster und Strukturen in allen wichtigen Lebensbereichen hinterfragen und dabei auch neue, nachhaltigere Ansätze entwickeln. Jeder und jede ist aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und Ideen zu Nachhaltigkeit, eigene Lebensentwürfe und Zukunftskonzepte vorzustellen.

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