• 06.10.2017
      12:30 Uhr
      Der Mann, der nach der Oma kam Spielfilm DDR 1972 - Zum 90. Geburtstag von Rolf Herricht | MDR FERNSEHEN
       

      Bei Familie Piesold ist das Chaos ausgebrochen, denn die Oma, bisher Kinderfrau und Haushaltshilfe in einem, ist ausgezogen. Baby Ann schreit, weil ihrem Vater in der Küche der Spinat explodiert. Sohn Danny galoppiert indianermäßig durch die Wohnung und steckt heimlich seinen Teddy in die Waschmaschine. Nichts scheint sich mehr an Ort und Stelle zu befinden. Ihre beruflichen Verpflichtungen ermöglichen es den Eltern nicht die für den Familienhaushalt notwendige Zeit aufzubringen. Also beschließen sie, per Inserat wieder Ordnung ins Haus zu bringen. Beide staunen nicht schlecht, als daraufhin ein Mann vor der Tür steht ...

      Freitag, 06.10.17
      12:30 - 14:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Bei Familie Piesold ist das Chaos ausgebrochen, denn die Oma, bisher Kinderfrau und Haushaltshilfe in einem, ist ausgezogen. Baby Ann schreit, weil ihrem Vater in der Küche der Spinat explodiert. Sohn Danny galoppiert indianermäßig durch die Wohnung und steckt heimlich seinen Teddy in die Waschmaschine. Nichts scheint sich mehr an Ort und Stelle zu befinden. Ihre beruflichen Verpflichtungen ermöglichen es den Eltern nicht die für den Familienhaushalt notwendige Zeit aufzubringen. Also beschließen sie, per Inserat wieder Ordnung ins Haus zu bringen. Beide staunen nicht schlecht, als daraufhin ein Mann vor der Tür steht ...

       

      Stab und Besetzung

      Günter Piesold Rolf Herricht
      Erwin Graffunda Winfried Glatzeder
      Gudrun Piesold Marita Böhme
      Oma Piesold Ilse Voigt
      Herr Kotschmann Herbert Köfer
      Frau Kotschmann Marianne Wünscher
      Gaby Piesold Katrin Martin
      Hans-Joachim Kotschmann Harald Wandel
      Frau Köppe Agnes Kraus
      Taxifahrer Köppe Fred Delmare
      Regie Roland Oehme
      Musik Gerd Natschinski
      Kamera Wolfgang Braumann
      Buch Roland Oehme
      Maurycy Janowski
      Lothar Kusche

      In der Künstlerfamilie Piesold ist das Chaos ausgebrochen, denn die Oma (Ilse Voigt), bisher Kinderfrau und Haushaltshilfe in einem, hat sich verheiratet und ist ausgezogen. Baby Ann schreit, weil ihrem Vater (Rolf Herricht) in der Küche der Spinat explodiert. Sohn Danny (Rolf Kuhlbach) galoppiert indianermäßig durch die Wohnung und steckt heimlich seinen Teddy in die Waschmaschine. Nichts scheint sich mehr an Ort und Stelle zu befinden. Doch berufliche Verpflichtungen ermöglichen es weder Gudrun Piesold (Marita Böhme) noch ihrem Mann Günter, für ihren Haushalt und die drei Kinder so viel Zeit aufzubringen, wie es nötig wäre.
      Also beschließen die singende Mama und der schauspielernde Papa, per Inserat wieder Ordnung in ihr durcheinandergeratenes Leben zu bringen. Beide staunen nicht schlecht, als daraufhin ein Mann vor der Tür steht. Ihr Staunen wird umso größer, als sie feststellen müssen, dass dieser Erwin Graffunda (Winfried Glatzeder) sein Handwerk perfekt beherrscht. Doch "Der Mann, der nach der Oma kam" weckt natürlich die Neugier der Nachbarn, und schon sind die schlimmsten Klatschgeschichten im Umlauf. Auch Günter Piesold kommen angesichts seiner heimlichen Beobachtungen Zweifel, ob nicht doch vielleicht seine Gudrun ...? Des Rätsels Lösung ist für alle ebenso überraschend wie schmerzlich.

      In "Der Mann, der nach der Oma kam", mit dem das MDR FERNSEHEN seine Hommage an Rolf Herricht anlässlich dessen 90. Geburtstages am 5. Oktober abschließt, spielt der beliebte Komiker in gewisser Weise sich selbst. Er gibt den Unterhaltungskünstler Günter Piesold, dessen Familie vom Haushalt überrollt wird, mit zwei linken Händen. Ihm zur Seite steht die singende Schauspielerin Marita Böhme und der als Hausmann überdurchschnittlich talentierte Winfried Glatzeder. Rolf Oehme dreht die Komödie nach einer Erzählung von Renate Holland-Moritz.

      "Bei der Oma ... ist alles in kinogerechter Balance, aus der die Pointen, Anspielungen, Gags und Frechheiten abgewogen und locker, nie verbissen, abgeschossen werden" (Klaus Wischnewski). Der Film wird einer der größten Lustspielerfolge der DEFA, er erreichte über zwei Millionen Zuschauer.
      Leider gelingt es der DEFA nicht, Rolf Herrichts Talent und seine Popularität zu nutzen. Erst 1980 folgt mit "Der Baulöwe" der nächste, leider auch der letzte Film. Im Gegensatz zur DEFA bietet das Fernsehen Rolf Herricht eine attraktive Plattform. Neben seinen Sketchen mit Hans-Joachim Preil gehört er in den Possen und Schwänken des DDR-Fernsehens zum festen Personenbestand, so gibt er u.a. den Ferdinand Mischke in den populären Maxe-Baumann-Geschichten, und er begeistert an der Seite von Helga Hahnemann die Zuschauer im "Kessel Buntes". Viel zu früh stirbt Rolf Herricht am 23. April 1983 während einer Aufführung des Metropoltheaters.

      Vorlage: nach der Erzählung "Graffunda räumt auf" von Renate Holland-Moritz

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      Freitag, 06.10.17
      12:30 - 14:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

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