• 10.04.2020
      16:20 Uhr
      Anton der Zauberer Spielfilm DDR 1978 | MDR FERNSEHEN
       

      Mit einer List entkommt 1945 der Autoschlosser Anton Grubske nicht nur der Kriegsgefangenschaft, sondern auch den Fängen einer Schankwirtin. Brav kehrt er heim ins märkische Dorf, um Liesel zu heiraten. Fortan motorisiert der geschickte Mechaniker das Havelland und bringt nebenbei viele Schäfchen für sich ins Trockene.

      Freitag, 10.04.20
      16:20 - 18:00 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Mit einer List entkommt 1945 der Autoschlosser Anton Grubske nicht nur der Kriegsgefangenschaft, sondern auch den Fängen einer Schankwirtin. Brav kehrt er heim ins märkische Dorf, um Liesel zu heiraten. Fortan motorisiert der geschickte Mechaniker das Havelland und bringt nebenbei viele Schäfchen für sich ins Trockene.

       

      Anton Grubske (Ulrich Thein), von Beruf und aus Berufung Autoschlosser, pflegt eine innige Liebe zu Weib, Bier und Geld. Das macht ihn erfinderisch. Mit einer List entgeht er drohender Kriegsgefangenschaft und dem allzu einnehmenden Wesen der schönen Wirtin Sabine (Barbara Dittus). Anton hat anderes vor. Brav kehrt er ins märkische Dorf zurück, heiratet Liesel (Anna Dymna), die Tochter seines ehemaligen Chefs, und steigt in dessen Geschäft ein. Anton ist ein Mann mit goldenen Händen, ein Zauberer, der aus Blech Geld zu machen versteht.
      Dank seines Geschicks verwandeln sich unzählige Rostlauben und Schrotthaufen der Mark Brandenburg in schmucke, fast fabrikneue Wägelchen. Die Rechnungen lässt Anton ordnungsgemäß über den Tisch des Schwiegerpapas gehen, doch die "Gelder für Überstunden" verschwinden in seiner geheimen Schatztruhe.
      Als ihm das eheliche Heim als Aufbewahrungsort zu heiß wird, findet Anton erneut zu Sabine. Mit ihrer Hilfe avanciert der gewitzte Autoschlosser bald zum "Ostmark-Millionär". Doch schließlich kommt es, wie es kommen muss. Seine Geldmanipulationen und sein handwerklicher Übereifer bringen ihn vorübergehend hinter schwedische Gardinen. Aber auch dort wirken seine Zauberkräfte und schließlich verlässt Anton diese ungastliche Stätte hoch geehrt als Aktivist. Resozialisiert landet er in der volkseigenen Industrie und nutzt sein Organisationstalent für die Ersatzteilbeschaffung. Am Ende allerdings wird der Mann mit dem pfiffigen Kopf und den goldenen Händen Opfer seiner innigen Liebe zum Auto und der von ihm gehuldigten Dreieinigkeit von Geld, Weib und Bier.

      Musik: Wolfram Heicking
      Kamera: Günter Haubold
      Buch: Karl Georg Egel, Günter Reisch
      Regie: Günter Reisch
      Anton Grubske: Ulrich Thein
      Liesel: Anna Dymna
      Vater Grubske: Erwin Geschonneck
      Sabine: Barbara Dittus
      Ille: Marina Krogull
      Schröder: Erik S. Klein
      Rechtsanwältin: Marianne Wünscher
      Bürgermeisterin: Jessy Rameik
      Leiter der Haftanstalt: Ralph Borgwardt
      Oberwachtmeister: Gerry Wolff
      Franz Rostig: Werner Godemann
      Sergeant: Grigori Grigoriu
      und andere

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