• 30.01.2020
      20:15 Uhr
      Lebensretter Moderation: Sven Voss | MDR FERNSEHEN
       

      Zwei Fluchtgeschichten aus der DDR der 70er Jahre:

      • Im Schlauchboot über die winterliche Ostsee gen Westen

      Im Januar 1977 startet eine Familie aus Dresden einen Fluchtversuch über die Ostsee. Bei winterlichen Temperaturen soll es mit drei Personen in einem Schlauchboot nach Travemünde gehen. Bis dahin sind es rund 60 km. Nach ungefähr 17 Stunden werden sie von einem westdeutschen Fischerboot aus Neustadt (Schleswig-Holstein) aufgenommen. Alle drei sind unversehrt.

      • Gescheiterter Fluchtversuch einer Arzt-Familie: In Leipzig sollten die Boltenhagener ihre Schleuser treffen. Doch die Stasi war auf ihren Fersen und nahm sie fest.

      Donnerstag, 30.01.20
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Zwei Fluchtgeschichten aus der DDR der 70er Jahre:

      • Im Schlauchboot über die winterliche Ostsee gen Westen

      Im Januar 1977 startet eine Familie aus Dresden einen Fluchtversuch über die Ostsee. Bei winterlichen Temperaturen soll es mit drei Personen in einem Schlauchboot nach Travemünde gehen. Bis dahin sind es rund 60 km. Nach ungefähr 17 Stunden werden sie von einem westdeutschen Fischerboot aus Neustadt (Schleswig-Holstein) aufgenommen. Alle drei sind unversehrt.

      • Gescheiterter Fluchtversuch einer Arzt-Familie: In Leipzig sollten die Boltenhagener ihre Schleuser treffen. Doch die Stasi war auf ihren Fersen und nahm sie fest.

       
      • Im Schlauchboot über die winterliche Ostsee gen Westen

      Im Januar 1977 startet eine Familie aus Dresden einen Fluchtversuch über die Ostsee. Bei winterlichen Temperaturen soll es mit drei Personen in einem Schlauchboot nach Travemünde gehen. Bis dahin sind es rund 60 km. Der Kauf des Fluchtfahrzeuges wurde möglich, weil die Eltern im Lotto gewonnen hatten. Am 2. Januar steigt die junge Familie in Dresden in den Zug, fährt nach Kühlungsborn (heute Mecklenburg-Vorpommern), bläst das Schlauchboot auf und rudert hinaus auf die Ostsee. Nach ungefähr 17 Stunden werden sie von einem westdeutschen Fischerboot aus Neustadt (Schleswig-Holstein) aufgenommen. Alle drei sind unversehrt.

      • Gescheiterter Fluchtversuch einer Arzt-Familie

      Ein Arzt aus Boltenhagen (heute Mecklenburg-Vorpommern) plant 1975 die Flucht seiner Familie. Ein Grund u.a.: Der Mann wird verdächtigt, Mitwisser der "Republikflucht" eines guten Freundes zu sein. Der Bruder des Mediziners in Westdeutschland hatte eine Schleusung geplant. In Leipzig sollten die Boltenhagener ihre Schleuser treffen. Doch die Stasi war auf ihren Fersen und nahm sie fest. Der Arzt und seine Frau werden wegen "Republikflucht" eingesperrt. Die Kinder kommen zuerst ins Heim, dann zu den Großeltern. Zwei Jahre nach dem Fluchtversuch werden die Eltern von der Bundesrepublik freigekauft und können mit ihren Kindern in den Westen.

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      Donnerstag, 30.01.20
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.07.2020