• 20.01.2020
      06:10 Uhr
      Sehen statt Hören Wiedergutmachung für ein dunkles Kapitel? - Stiftung Anerkennung und Hilfe | MDR FERNSEHEN
       

      Schläge, Misshandlungen, Demütigung: Für viele Kinder und Jugendliche, die in Heimen und Pflegeeinrichtungen untergebracht waren, leidvoller Alltag, der oftmals ihr ganzes Leben prägt. Bereits 2011 wurde ein Fond geschaffen, um betroffene Heimkinder zu entschädigen.
      Größtes Manko: Behinderte, die zum Teil in denselben Einrichtungen lebten, wurden von diesem Fond nicht umfasst.

      Montag, 20.01.20
      06:10 - 06:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Schläge, Misshandlungen, Demütigung: Für viele Kinder und Jugendliche, die in Heimen und Pflegeeinrichtungen untergebracht waren, leidvoller Alltag, der oftmals ihr ganzes Leben prägt. Bereits 2011 wurde ein Fond geschaffen, um betroffene Heimkinder zu entschädigen.
      Größtes Manko: Behinderte, die zum Teil in denselben Einrichtungen lebten, wurden von diesem Fond nicht umfasst.

       

      Schläge, Misshandlungen, Demütigung: Für viele Kinder und Jugendliche, die in Heimen und Pflegeeinrichtungen untergebracht waren, leidvoller Alltag, der oftmals ihr ganzes Leben prägt. Bereits 2011 wurde ein Fond geschaffen, um betroffene Heimkinder zu entschädigen.

      Größtes Manko: Behinderte, die zum Teil in denselben Einrichtungen lebten, wurden von diesem Fond nicht umfasst. Mit der "Stiftung Anerkennung und Hilfe" wurde diese Regelungslücke endlich geschlossen und ein neuer Fond in dreistelliger Millionenhöhe aufgelegt.

      Nach jahrelangem politischen Ringen gibt es seit Januar 2017 auch für Betroffene in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie die Möglichkeit, Unterstützungsleistungen zu beantragen. Bisher haben rund 5.000 der Betroffenen einen Antrag gestellt. Das sind etwa vier Prozent derer, die anspruchsberechtigt sind.

      Inzwischen gibt es erste Erfahrungen von Betroffenen, die eine Unterstützungsleistung erhalten haben. Das Bundeskabinett hat inzwischen die Antragsfrist um ein Jahr auf den 31.12.2020 verlängert.
      Doch kann damit das Leid und Unrecht gemildert werden?

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.
      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.
      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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