• 20.01.2020
      02:20 Uhr
      Was heißt hier Heimat? (2/2) Erwachsenwerden in Dresden | MDR FERNSEHEN
       

      "Wenn ich hier abgeschoben werde, wenn die mich hier nicht wollen, wenn die versuchen, mein Leben kaputt zu machen, nicht nur meins, von meiner Mutti auch, wenn das so ist, o.k., dann bin ich kein Deutscher." Alle drei Monate müssen Haris und seine Mutter ihren Aufenthaltsstatus verlängern lassen, seit die Mutter vor 23 Jahren nach Deutschland geflohen ist. Je stärker der Frust über die unsichere Situation zunimmt, desto eher besinnt Haris sich auf seine bosnisch-montenegrinischen Wurzeln. Seine große Schwester hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und lebt ihm das Bild einer emanzipierten deutschen Frau vor.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 20.01.20
      02:20 - 02:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      "Wenn ich hier abgeschoben werde, wenn die mich hier nicht wollen, wenn die versuchen, mein Leben kaputt zu machen, nicht nur meins, von meiner Mutti auch, wenn das so ist, o.k., dann bin ich kein Deutscher." Alle drei Monate müssen Haris und seine Mutter ihren Aufenthaltsstatus verlängern lassen, seit die Mutter vor 23 Jahren nach Deutschland geflohen ist. Je stärker der Frust über die unsichere Situation zunimmt, desto eher besinnt Haris sich auf seine bosnisch-montenegrinischen Wurzeln. Seine große Schwester hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und lebt ihm das Bild einer emanzipierten deutschen Frau vor.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Anja Koebel

      Der 16-jährige Haris wurde in Dresden geboren. Seine Mutter floh einst mit seinen beiden Geschwistern vor dem Krieg aus Bosnien. Haris fühlt sich deutsch und ist ein Teenager wie jeder andere. Er interessiert sich für Fußball, Computerspiele, seine Clique und Mädchen. Doch er bangt um seinen Aufenthaltstitel. Ein Filmporträt, das von den Themen Flucht, Zerrissenheit und Identität erzählt und der Frage nachgeht, was Heimat sein kann.

      "Wenn ich hier abgeschoben werde, wenn die mich hier nicht wollen, wenn die versuchen, mein Leben kaputt zu machen, nicht nur meins, von meiner Mutti auch, wenn das so ist, o.k., dann bin ich kein Deutscher." Alle drei Monate müssen Haris und seine Mutter ihren Aufenthaltsstatus verlängern lassen, seit die Mutter vor 23 Jahren nach Deutschland geflohen ist. Je stärker der Frust über die unsichere Situation zunimmt, desto eher besinnt Haris sich auf seine bosnisch-montenegrinischen Wurzeln. Seine große Schwester hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und lebt ihm das Bild einer emanzipierten deutschen Frau vor.

      Film von Bettina Renner

      Aus der Reihe "Nah dran"

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 20.01.20
      02:20 - 02:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.01.2021