• 14.12.2019
      13:15 Uhr
      Der Ladogasee Ein russischer Wintertraum | MDR FERNSEHEN
       

      Der Ladogasee im Norden Russlands ist für viele ein Ort zum Träumen. Auch im Winter, wenn der größte See Europas bei Temperaturen bis zu minus dreißig Grad zufriert. Jetzt liegen viele Sommer-Datschen im Winterschlaf und Eisangler erobern den See. Mit Bohrern bewaffnet stapfen sie über das Eis und warten stundenlang geduldig auf einen Fang. Die richtigen Fischer fahren mit dem Schneemobil weiter hinaus und ziehen Netze unters Eis. Ganz ungefährlich ist das nicht, denn der See friert unregelmäßig zu.

      Samstag, 14.12.19
      13:15 - 13:58 Uhr (43 Min.)
      43 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Ladogasee im Norden Russlands ist für viele ein Ort zum Träumen. Auch im Winter, wenn der größte See Europas bei Temperaturen bis zu minus dreißig Grad zufriert. Jetzt liegen viele Sommer-Datschen im Winterschlaf und Eisangler erobern den See. Mit Bohrern bewaffnet stapfen sie über das Eis und warten stundenlang geduldig auf einen Fang. Die richtigen Fischer fahren mit dem Schneemobil weiter hinaus und ziehen Netze unters Eis. Ganz ungefährlich ist das nicht, denn der See friert unregelmäßig zu.

       

      Der Ladogasee im Norden Russlands ist für viele ein Ort zum Träumen. Auch im Winter, wenn der größte See Europas bei Temperaturen bis zu minus dreißig Grad zufriert. Jetzt liegen viele Sommer-Datschen im Winterschlaf und Eisangler erobern den See. Mit Bohrern bewaffnet stapfen sie über das Eis und warten stundenlang geduldig auf einen Fang.

      Die richtigen Fischer fahren mit dem Schneemobil weiter hinaus und ziehen Netze unters Eis. Ganz ungefährlich ist das nicht, denn der See friert unregelmäßig zu. In den breiten Rinnen können Schneemobile oder Autos auf Nimmerwiedersehen verschwinden - an einigen Stellen ist der See bis zu 500 Meter tief.

      Im zweiten Weltkrieg verlief über den zugefrorenen Ladogasee die "Straße des Lebens" in das belagerte Leningrad. Die 96-jährige Vera Rogowa erinnert sich, wie sie in Filzstiefeln und Wattejacke auf dem Ladoga im Einsatz war. Unter heftigem Beschuss leitete sie LKW über den See, den einzigen Ausweg während der 900-tägigen Belagerung. Über den Ladoga wurden Kinder aus der Stadt gerettet und Lebensmittel zu den Ausgehungerten gebracht.

      Mitten im Ladoga liegt auf einer Insel das Kloster Konevez. 20 Mönche leben dort weitgehend selbstversorgt und jetzt im Winter in völliger Stille und Einsamkeit.
      Die Schiffswerft von Staraja Ladoga wurde schon zu Zeiten von Peter dem Großen gegründet. Heute werden hier nur noch Fischerboote und die Yachten reicher Russen repariert. Am Ladogasee ist jetzt Zeit für viele russische Winterträume.

      Film von Rita Knobel-Ulrich

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