• 17.11.2019
      09:30 Uhr
      Tasmanien - Sympathie für den Teufel Film von Rosie Koch und Roland Gockel | MDR FERNSEHEN
       

      Ein Beuteltier hatte es auf der australischen Insel Tasmanien schon immer schwer: der Tasmanische Teufel. Jahrhundertelang wurden die Tiere gejagt und getötet, weil die Siedler ihre schrillen Stimmen nicht ertrugen. Heute werden sie von einem heimtückischen Krebs dahin gerafft. Die Öffentlichkeit scheint aber zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem der australischen Insel sind. Das Engagement der Retter, den Teufel vor der völligen Ausrottung zu bewahren, ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
      Die Dokumentation ist ein eindrücklicher Beleg für soziales Engagement und eine Sympathiebekundung für den Tasmanischen ...

      Sonntag, 17.11.19
      09:30 - 10:13 Uhr (43 Min.)
      43 Min.
      Stereo HD-TV

      Ein Beuteltier hatte es auf der australischen Insel Tasmanien schon immer schwer: der Tasmanische Teufel. Jahrhundertelang wurden die Tiere gejagt und getötet, weil die Siedler ihre schrillen Stimmen nicht ertrugen. Heute werden sie von einem heimtückischen Krebs dahin gerafft. Die Öffentlichkeit scheint aber zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem der australischen Insel sind. Das Engagement der Retter, den Teufel vor der völligen Ausrottung zu bewahren, ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
      Die Dokumentation ist ein eindrücklicher Beleg für soziales Engagement und eine Sympathiebekundung für den Tasmanischen ...

       

      Greg Irons, der Besitzer des Bonorong Wildlife Sanctuary, will nicht akzeptieren, dass der Tasmanische Teufel demnächst aussterben soll. Dass der Gesichtskrebs, der die Tiere seit Jahren dahinrafft, ihr Ende sein soll. Immerhin hat die Krankheit schon 90 Prozent des Bestandes getötet. Für die restlichen zehn Prozent hat Greg Irons ein umfassendes Rettungsprogramm ins Leben gerufen. Er zieht in seinem Wildtierpark kleine Teufel eigenhändig auf. Er arbeitet mit Biologen wie dem Teufel-Experten Nick Mooney zusammen, dessen leidenschaftliches Engagement für die Rettung der Tiere ihm bereits den Titel "Australier des Jahres" eingebracht hat. Und er schult das Bewusstsein der tasmanischen Öffentlichkeit. Diese scheint endlich zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem und das Image der australischen Insel sind. Die ersten Siedler glaubten ja noch, den Teufel persönlich zu vernehmen, wenn sie die Rufe der Beutelteufel nachts im Wald hörten. Nicht umsonst kam das Tier zu seinem Namen. Dabei sind Tasmanische Teufel weder aggressiv noch gefährlich. Auch das zeigt der Film. Das Engagement der Retter ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Ob die Insel es langfristig schaffen wird, das Überleben des Tasmanischen Teufels zu sichern, muss sich erst noch zeigen.

      In der Sendereihe "Länder-Menschen-Abenteuer", dem hochwertigen Auslands- und Reiseformat im SWR, ist die 45-minütige Dokumentation über den Rettungsversuch der Tasmanischen Teufel ein eindrücklicher Beleg für soziales Engagement und eine Sympathiebekundung für den Tasmanischen Teufel.

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