• 14.08.2017
      02:35 Uhr
      Ich versteh' dich nicht! Die Flüchtlingshelferin und der AfD-Anhänger | MDR FERNSEHEN
       

      Heiko Müller schließt sich Anfang 2015 den Montagsspaziergängen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes an". Nach geltenden Gesetzen hätten viele Flüchtlinge Deutschland nie erreichen dürfen, so der EDV-Sachbearbeiter.
      Elvira Plosz übernimmt 2015 die Leitung einer Flüchtlingsunterkunft. Auch um einen persönlichen Beitrag zu einer Willkommenskultur zu leisten, die sie in der Stadt vermisst. Die Sozialpädagogin setzt auf die persönliche Begegnung und die kleinen Schritte bei der Integration. Sie will, dass jeder Flüchtling, der in Deutschland lebt, ein faires Asylverfahren bekommt.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 14.08.17
      02:35 - 03:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Heiko Müller schließt sich Anfang 2015 den Montagsspaziergängen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes an". Nach geltenden Gesetzen hätten viele Flüchtlinge Deutschland nie erreichen dürfen, so der EDV-Sachbearbeiter.
      Elvira Plosz übernimmt 2015 die Leitung einer Flüchtlingsunterkunft. Auch um einen persönlichen Beitrag zu einer Willkommenskultur zu leisten, die sie in der Stadt vermisst. Die Sozialpädagogin setzt auf die persönliche Begegnung und die kleinen Schritte bei der Integration. Sie will, dass jeder Flüchtling, der in Deutschland lebt, ein faires Asylverfahren bekommt.

       

      Heiko Müller schließt sich Anfang 2015 den Montagsspaziergängen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes an". Nach geltenden Gesetzen hätten viele Flüchtlinge Deutschland nie erreichen dürfen, so der EDV-Sachbearbeiter. Und er will vor allem mehr direkte Demokratie, mehr Volksentscheide, um die verkrusteten Strukturen der Altparteien aufzubrechen. 2016 wird Heiko Müller Mitglied der AfD. Nur über die Parlamente ließe sich, meint er, die Demokratie retten, die Flüchtlingsströme stoppen und der radikale Islam bekämpfen.
      Elvira Plosz übernimmt 2015 die Leitung einer Flüchtlingsunterkunft. Auch um einen persönlichen Beitrag zu einer Willkommenskultur zu leisten, die sie in der Stadt vermisst. Die Sozialpädagogin setzt auf die persönliche Begegnung und die kleinen Schritte bei der Integration. Sie will, dass jeder Flüchtling, der in Deutschland lebt, ein faires Asylverfahren bekommt.
      Heute stehen Plosz und Müller in unterschiedlichen Lagern: Im Herbst 1989 waren beide für Freiheit und Demokratie auf der Straße. Der Film geht den DDR-Biografien und Nachwende-Erfahrungen der beiden nach und fragt: Wie kam es dazu, dass sie auf der jeweils anderen Seite landeten? Gibt es heute noch Gemeinsamkeiten, Verständigungsmöglichkeiten?

      Film von Ulli Wendelmann

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