• 15.11.2019
      15:15 Uhr
      Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Kolumbien ARD-Themenwoche "Zukunft Bildung" | MDR FERNSEHEN
       

      Im Norden Kolumbiens in der Region Bajo Cauca, gut 300 Kilometer nördlich von Medellín, liegt das kleine Dorf "Vereda la escuela". Hier wechseln sich dichter Dschungel und Sümpfe ab. Die Menschen, die hier leben, sind arm und ihr Besitz ist auf das Nötigste beschränkt.
      Wer der Armut entkommen will, schafft das meist nur durch Bildung. Nur so haben die Menschen die Chance auf einen guten Job in einer größeren Stadt.
      Um zur Schule zu kommen, müssen die Kinder täglich über eine instabile morsche Brücke gehen - ein paar dünne, rutschige Holzstämme, notdürftig zusammengebunden.

      Freitag, 15.11.19
      15:15 - 16:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Im Norden Kolumbiens in der Region Bajo Cauca, gut 300 Kilometer nördlich von Medellín, liegt das kleine Dorf "Vereda la escuela". Hier wechseln sich dichter Dschungel und Sümpfe ab. Die Menschen, die hier leben, sind arm und ihr Besitz ist auf das Nötigste beschränkt.
      Wer der Armut entkommen will, schafft das meist nur durch Bildung. Nur so haben die Menschen die Chance auf einen guten Job in einer größeren Stadt.
      Um zur Schule zu kommen, müssen die Kinder täglich über eine instabile morsche Brücke gehen - ein paar dünne, rutschige Holzstämme, notdürftig zusammengebunden.

       

      Im Norden Kolumbiens in der Region Bajo Cauca, gut 300 Kilometer nördlich von Medellín, liegt das kleine Dorf "Vereda la escuela". Hier wechseln sich dichter Dschungel und Sümpfe ab. Die Menschen, die hier leben, sind arm und ihr Besitz ist auf das Nötigste beschränkt.
      Wer der Armut entkommen will, schafft das meist nur durch Bildung. Nur so haben die Menschen die Chance auf einen guten Job in einer größeren Stadt.
      Um zur Schule zu kommen, müssen die Kinder täglich über eine instabile morsche Brücke gehen - ein paar dünne, rutschige Holzstämme, notdürftig zusammengebunden. Die 10-jährige Kendys hat jedes Mal Angst, dass ihr oder ihren Freunden etwas passiert. Sie könnten ausrutschen oder herunterfallen und sich schwer verletzen. Der 10-jährige Juan muss zwar nicht über die Brücke, dafür kämpft er sich jeden Tag durch Dickicht und Schlamm und dann mit einem wackligen Einbaum über den Fluss.
      Das alles nehmen die Schulkinder aus dem kolumbianischen Dorf "Vereda la escuela" täglich auf sich, um in ihre Schule zu kommen. Denn sie wissen: nur durch den regelmäßigen Unterricht ist es möglich, einmal ein besseres Leben zu führen.

      ARD-Themenwoche: Zukunft Bildung
      Wer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ vom 9. bis 16. November 2019 beantwortet werden. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie stellen in zahlreichen Sendungen und Beiträgen vor, wie Bildung gelingen kann und welche Chancen sie bietet. Federführer der 14. ARD-Themenwoche ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR).

      WDR-Intendant Tom Buhrow: „Lernen bringt uns nicht nur weiter, es macht auch Spaß und bereichert uns. Die ARD-Themenwoche wird sich der „Zukunft Bildung“ in Radio, Fernsehen und im Digitalen nähern. Wir wollen Menschen vorstellen, die ihr Leben dank Bildung positiv verändert haben. Und wir wollen Menschen wertschätzen, die anderen Begeisterung und Freude am Lernen vermitteln.“

      Geplant sind Beiträge in allen Genres - von bundesweit bis regional, von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie widmen sich vor allem diesen Themen: Bildungsalltag, Diversität, Digitalisierung, politische Blockaden und Bildung im Vergleich.

      Pünktlich zur Themenwoche startet die ARD im Netz ein neues, innovatives Bildungsangebot: Mit dem „App-Maker“ machen Erwachsene mühelos erste Schritte im Programmieren. Für Kinder gibt es bereits das Angebot „Programmieren mit der Maus“. Die neue Plattform „Schule digital“ bündelt erstmals die zahlreichen Bildungsangebote der ARD. In der Themenwoche ist auch das Publikum gefragt: Bei der Aktion #dankdir können alle „Einfach mal Danke sagen“ und ihren Wegbegleiter*innen und Förderern Wertschätzung entgegenbringen.

      Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ werden online unter themenwoche.ARD.de gebündelt. Ab November bieten dort viele aktuelle Beiträge einen breiten Zugang zu den digitalen Angeboten der Themenwoche rund um Bildungsalltag, Diversität oder Digitalisierung.

      Alle Landesrundfunkanstalten der ARD rufen ihre Nutzer*innen dazu auf, sich über die sozialen Netzwerke an der Diskussion rund um das Thema Bildung zu beteiligen. Unter den Hashtags #ZukunftBildung und #ARDThemenwoche können sie sich austauschen. Zudem bietet der Twitterkanal @ARDThemenwoche Informationen rund um die ARD-Themenwoche 2019. Das Teletext-Angebot des Ersten unterstützt die Themenwoche mit einem Informationspaket ab Videotextseite 800.

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