• 26.12.2018
      15:05 Uhr
      Frau Holle Märchenfilm DDR 1963 | MDR FERNSEHEN
       

      Eine Witwe hat eine häßliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter.
      Während erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muss die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Auf der wandert sie fort und kommt zu Frau Holle, wo sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Stiefschwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen.

      Mittwoch, 26.12.18
      15:05 - 16:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Eine Witwe hat eine häßliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter.
      Während erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muss die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Auf der wandert sie fort und kommt zu Frau Holle, wo sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Stiefschwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen.

       

      Eine Witwe hat eine häßliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter.
      Während erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muss die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Auf der wandert sie fort und kommt zu Frau Holle, wo sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Stiefschwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen. Da sie aber unfreundlich und faul ist, wird sie zur Strfe mit Pech überschüttet.

      ZUM FILM:
      Regisseur Gottfried Kolditz erreichte durch die stilisierten Dekorationen eine Überhöhung, die allerdings die deutliche pädagogische Komponente des Films verstärkte.

      ECHO:
      "In Frau Holle gelang es Regisseur Dr. Kolditz, den Grundgedanken "Fleiß wird belohnt" aus unserer Sicht zu gestalten, ohne dadurch in Widerspruch zur literarischen Vorlage zu geraten. Wesentlich war auch die richtige Akzentuierung des Begriffs der Arbeit, der für unsere Kinder heute eine ganz andere moralische Bedeutung hat, wie etwa die schweren Dienstleistungen der blonden Marie in der Grimmschen Fabel." (Charlotte Czygan, Filmspiegel 11/1964)
      "Auch wenn das Grimmsche Märchen diese Eindimensionalität vorgibt und das Genre eine solch genügsame Interpretation zuließe, der Film steigert sie ins Unerträgliche.(...) Bei aller löblichen Absicht einer solchen Gesundheitserziehung: die Suggestion der Kinder durch solch absolute Gegeneinandersetzung von vermeintlich guten und schlechten Werten wünschte man sich in den Federbetten erstickt." (Zwischen Marx und Muck, 1994)

      NEBENBEI:
      In diesem Film debütierte Karin Ugowski vor der Kamera. Sie sollte im DEFA-Kinderfilm für einige Jahre die "Prinzessin vom Dienst" werden. (Die goldene Gans, König Drosselbart)
      Eine neue interessante Gestaltungsform fand der Regisseur Dr. Gottfried Kolditz für die Geschichte von dem fleißigen und dem faulen Mädchen, die bei der guten Frau Holle in den Dienst treten. Die überzeugende Darstellung der handelden Personen entspricht immer dem Stil dieses reizenden Märchens.
      Dem schönen, fleißigen Mädchen, das von seiner Mutter so schlecht behandelt wird und das sich in seiner Verzweiflung in einen Brunnen stürzt, gehört die ganze Anteilnahme der Zuschauer. Mit ihr freuen sie sich über den Goldregen, der sich - zum Dank für die gute Arbeit bei Frau Holle - über sie ergießt. Und das faule Mädchen, das voller Neid auch sein Glück bei Frau Holle sucht, wird dem Gelächter preisgegeben, als es seine "Belohnung" erhält: über und über wird sie mit Pech begossen, das ihr ganzes Leben lang an ihr haften bleibt.
      Die wunderbaren Farben und die einfühlsame Musik lassen diesen Film zu einem schönen Erlebnis werden.

      Mitwirkende
      Kamera: Erich Gusko
      Musik: Joachim Dietrich Link
      Buch: Günter Kaltofen, Gottfried Kolditz nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm
      Regie: Gottfried Kolditz
      Darsteller
      Frau Holle: Mathilde Danegger
      Goldmarie: Karin Ugowski
      Pechmarie: Katharina Lind
      Witwe: Elfriede Florin
      und andere

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      Mittwoch, 26.12.18
      15:05 - 16:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

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