• 26.12.2018
      12:10 Uhr
      Der Graf von Monte Christo - Die Rache (2/2) Spielfilm Frankreich / Italien 1954 | MDR FERNSEHEN
       

      Edmond Dantès, der dank seines Schatzes über unermesslichen Reichtum verfügt, geht als Graf von Monte Christo nach Paris, um seine Rache für 18 Jahre Kerkerhaft zu vollenden. Er treibt Gérard de Villefort, der zum königlichen Staatsanwalt aufgestiegen ist, in den Wahnsinn und zerstört das Ansehen von Fernand Mondego, der sich nun Graf de Morcerf nennt. Doch seine große Liebe Mercédès kann er nicht zurückerobern.

      Mittwoch, 26.12.18
      12:10 - 13:35 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Edmond Dantès, der dank seines Schatzes über unermesslichen Reichtum verfügt, geht als Graf von Monte Christo nach Paris, um seine Rache für 18 Jahre Kerkerhaft zu vollenden. Er treibt Gérard de Villefort, der zum königlichen Staatsanwalt aufgestiegen ist, in den Wahnsinn und zerstört das Ansehen von Fernand Mondego, der sich nun Graf de Morcerf nennt. Doch seine große Liebe Mercédès kann er nicht zurückerobern.

       

      Stab und Besetzung

      Edmond Dantès Jean Marais
      Mercédès Herrera Lia Amanda
      Fernand Mondego/ Graf de Mortcef Roger Pigaut
      Colonel Noirtier de Villefort Noël Roquevert
      Gérard de Villefort Jacques Castelot
      Abbé Faria Gualtiero Tumiati
      Napoléon Julien Bertheau
      Regie Robert Vernay
      Autor Alexandre Dumas
      Kamera Robert Juillard
      Cutting Monique Kirsanoff
      Musik Jean Wiener
      Produktion Jacques Roitfeld
      Drehbuch Georges Neveux

      Ausgestattet mit unermesslichem Reichtum, den er einem auf der Insel Monte Christo gefundenen Schatz verdankt, begibt sich Edmond Dantès (Jean Marais) nach Paris. Nachdem er seinen früheren 2. Offizier Caderousse (Daniel Ivernel) ins Gefängnis gebracht hat, will er sich nun an Fernand Mondego (Roger Pigaut) rächen, der ihm einst seine Braut Mercédès (Lia Amanda) nahm und sich jetzt Graf de Morcerf nennt, sowie an Gérard de Villefort (Jacques Castelot), der ihn einst in den Kerker warf und jetzt königlicher Staatsanwalt ist.

      Dantès tritt als Graf von Monte Christo auf und verunsichert mit seinem Reichtum die feine Pariser Gesellschaft. Verkleidet als Scharfrichter besucht er einen Maskenball. Dort trifft er zunächst unerkannt auf Mercédès, Fernand und Gérard. Später rettet er Albert (Jean-Pierre Mocky), dem Sohn von Mercédès und de Morcerf, in einer Spelunke das Leben. Dankbar stellt Albert ihn seiner Mutter vor, die zwar erkennt, dass er Edmond ist, doch aus Liebe zu ihrem Sohn nicht aus ihrem derzeitigen Leben ausbrechen will. Tief enttäuscht stürzt sich der Graf von Monte Christo nun auf seinen raffiniert ausgeklügelten Plan, um de Villefort ins Unglück zu stürzen.

      Er hat erfahren, dass de Villefort Vater eines unehelichen Sohnes ist, der unter dem Namen Bruno (Daniel Cauchy) zum Meisterdieb wurde und gerade im Zuchthaus sitzt. Der Graf verhilft ihm zur Flucht, stattet ihn mit Geld aus und schickt ihn als Andrea Cavalcanti in die feine Gesellschaft. Weil Andrea aus Habgier Caderousse getötet hat, der mit ihm aus dem Gefängnis geflohen war, kommt es zur Gerichtsverhandlung, an der de Villefort als Staatsanwalt teilnimmt. Der Graf von Monte Christo ist am Ziel - er nutzt den Prozess, um de Villeforts Vaterschaft und die Machenschaften von einst aufzudecken. Wegen des Skandals verfällt der Staatsanwalt dem Wahnsinn.

      Auch in Fernand de Morcerfs Karriere hat der Graf von Monte Christo üble Verbrechen entdeckt. So hat Fernand Haydée (Maria-Cristina Grado), die Tochter des türkischen Befehlshabers Ali Pascha, als Sklavin verkauft. Dantès spielt die Geschichte der Pariser Presse zu, woraufhin de Morcerf in der Pairskammer Stellung nehmen muss. Haydée tritt als Zeugin auf und gibt Graf de Morcerf die Schuld am Tod ihres Vaters. Fernand wird daraufhin von Mercédès und seinem Sohn verlassen und begeht Selbstmord. Der Graf von Monte Christo verlässt mit Haydée Frankreich.

      "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas der Ältere, ein Klassiker der Weltliteratur, wurde mehr als ein dutzend Mal verfilmt. Am eindringlichsten und am schönsten hat ihn aber Jean Marais verkörpert, der u.a. gerade mit dieser Rolle zum "begehrtesten Junggesellen Frankreichs" avancierte. Marais zählte als Hauptdarsteller von Mantel-und-Degen-Filmen jahrelang zu den populärsten französischen Filmstars.

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      12:10 - 13:35 Uhr (85 Min.)
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