• 23.12.2018
      05:50 Uhr
      Der Mann mit dem Fagott (2/2) Spielfilm Deutschland / Österreich 2011 | MDR FERNSEHEN
       

      Zum 4. Todestag von Udo Jürgens (21.12.2014)

      Ein brutaler Schlag auf den Kopf zerfetzt dem jungen Udo das Trommelfell, seither ist er auf einem Ohr beinahe taub. Doch die Liebe zur Musik ist stärker als die rohe Gewalt eines nationalsozialistischen Fanatikers. Der Junge wächst zu einem talentierten Sänger und Pianisten heran - zum Leidwesen der Familie. Udo bleibt jedoch auf seinem Weg, setzt sich auch gegen die Engstirnigkeit der Schallplattenmanager durch, die in ihm nur den Schnulzensänger sehen.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 23.12.18
      05:50 - 07:35 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Zum 4. Todestag von Udo Jürgens (21.12.2014)

      Ein brutaler Schlag auf den Kopf zerfetzt dem jungen Udo das Trommelfell, seither ist er auf einem Ohr beinahe taub. Doch die Liebe zur Musik ist stärker als die rohe Gewalt eines nationalsozialistischen Fanatikers. Der Junge wächst zu einem talentierten Sänger und Pianisten heran - zum Leidwesen der Familie. Udo bleibt jedoch auf seinem Weg, setzt sich auch gegen die Engstirnigkeit der Schallplattenmanager durch, die in ihm nur den Schnulzensänger sehen.

       

      Stab und Besetzung

      Udo Jürgens Udo Jürgens
      Heinrich Bockelmann Christian Berkel
      Udo Jürgens (jung) David Rott
      Rudi Bockelmann Ulrich Noethen
      Gitta Valerie Niehaus
      Erwin Bockelmann Herbert Knaup
      Käthe Bockelmann Fanny Stavjanik
      Udo Jürgens (als Kind) Alexander Kalodikis
      Anna Bockelmann Melika Foroutan
      Aljoscha Kasajev Otto Tausig
      Aljoscha Kasajev (jung) Lenn Kudrjawizki
      Sergej Kasajev Lenn Kudrjawizki
      Rudi Bockelmann (als Kind) Joel Eisenblätter
      Klaus Patrick Jahns
      Hans Beierlein Fritz Hammel
      Junius Thando Walbaum
      Regie Miguel Alexandre
      Kamera Gernot Roll
      Buch Harald Göckeritz
      Musik Udo Jürgens
      Nic Raine

      Mit knapper Not schafft Großvater Heinrich Bockelmann (Christian Berkel) die Flucht nach Schweden, wo er seine Familie wohlbehalten wiedertrifft. Die Jahre ziehen ins Land und seine Kinder wachsen zu tüchtigen Männern heran. Der ehrgeizige Sohn Rudi (Ulrich Noethen) wird Bürgermeister im österreichischen Ottmanach. Doch der prinzipienstrenge Vater tadelt ihn wegen der Kollaboration mit den Nazis. Mit wem er sich eingelassen hat, wird Rudi klar, als sein Sohn Udo (Alexander Kalodikis) bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungzugführer so brutal geschlagen wird, dass es ihm das Trommelfell zerfetzt. Der musikalische Junge, der sich das Klavier spielen selbst beibrachte, ist zutiefst betrübt, denn er wird auf dem linken Ohr nie mehr so hören wie zuvor. Sein Vater tröstet ihn: "Der Mann mit dem Fagott" - jene Bronzestatue, die schon im Leben des Großvaters eine wichtige Rolle spielte - wird auch Udo immer beschützen. In den Wirren des Krieges muss Rudi Bockelmann die Figur jedoch dem russischen Zwangsarbeiter Kasajev (Lenn Kudrjawizki) anvertrauen. Seither gilt sie als verschollen.

      Mit dem aufkeimenden Wirtschaftswunder treten Rudis Söhne als Geschäftsmänner in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Großvaters. Allein Udo (David Rott), der für ein Trinkgeld in Bars klimpert, ist aus der Art geschlagen. Der vom Jazz inspirierte 18-Jährige hat eine musikalische Vision, doch bornierte Musikproduzenten wollen aus ihm einen zweiten Freddy Quinn machen. Erst das Vertrauen des visionären Managers Hans Beierlein (Fritz Hammel) ebnet dem ambitionierten Sänger und Komponisten die Karriere: Mit dem Gewinn des Grand Prix Eurovision de la Chanson 1966 erlebt Udo Jürgen Bockelmann alias Udo Jürgens seinen ersten Karrierehöhepunkt.

      Doch erst Jahrzehnte später erhält er den Anruf eines alten Mannes aus Moskau - und damit das größte Geschenk seines Lebens: Die Bronzestatue "Der Mann mit dem Fagott" kehrt zurück in die Hände der Familie Bockelmann.

      Das Etikett Schlagersänger wird Udo Jürgens nicht gerecht. Mit gehaltvollen Kompositionen weichte der Künstler die Grenzen zwischen E- und U-Musik auf, seine anspruchsvollen Texte bewegen seit mehr als fünf Jahrzehnten ein Millionenpublikum. Im Jahr 2004 erschien sein autobiografischer Roman "Der Mann mit dem Fagott". Das wochenlang in der Bestseller-Liste des "Spiegel" vertretene Buch erzählt die faszinierende Geschichte seiner Familie über drei Generationen.

      In Miguel Alexandres zweiteiliger Adaption erlebt der Zuschauer zudem den künstlerischen Werdegang des Ausnahmesängers mit. "Dass unser Buch nun tatsächlich durch einen Film noch einmal auf neue Weise zum Leben erweckt wird, bedeutet mir unendlich viel, und manchmal kann ich das selbst noch immer nicht ganz glauben", erklärte Udo Jürgens.
      Das Etikett Schlagersänger wird Udo Jürgens nicht gerecht. Mit gehaltvollen Kompositionen weichte der Künstler die Grenzen zwischen E und U Musik auf, seine anspruchsvollen Texte bewegen seit mehr als fünf Jahrzehnten ein Millionenpublikum. Im Jahr 2004 erschien sein autobiografischer Roman 'Der Mann mit dem Fagott'. Das wochenlang in der Bestseller Liste des 'Spiegel' vertretene Buch erzählt die faszinierende Geschichte seiner Familie über drei Generationen. In Miguel Alexandres zweiteiliger Adaption erlebt der Zuschauer zudem den künstlerischen Werdegang des Ausnahmesängers mit.
      'Dass unser Buch nun tatsächlich durch einen Film noch einmal auf neue Weise zum Leben erweckt wird, bedeutet mir unendlich viel, und manchmal kann ich das selbst noch immer nicht ganz glauben', erklärte Udo Jürgens.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 23.12.18
      05:50 - 07:35 Uhr (105 Min.)
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