• 15.11.2018
      00:35 Uhr
      unicato Junger Film im MDR | MDR FERNSEHEN
       

      "Das Vertraute verliert seine Unschuld" - Im Gespräch mit Benjamin Heisenberg

      Das Magazin für jungen Film im MDR trifft den Künstler und Regisseur Benjamin Heisenberg. In 80 Minuten folgen wir dem vielseitigen Schaffen des Filmemachers auf seinem Weg von seinen Kunstfilmen bis zu seinem preisgekrönten ersten Spielfilm "Schläfer".

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 15.11.18
      00:35 - 01:53 Uhr (78 Min.)
      78 Min.
      Stereo HD-TV

      "Das Vertraute verliert seine Unschuld" - Im Gespräch mit Benjamin Heisenberg

      Das Magazin für jungen Film im MDR trifft den Künstler und Regisseur Benjamin Heisenberg. In 80 Minuten folgen wir dem vielseitigen Schaffen des Filmemachers auf seinem Weg von seinen Kunstfilmen bis zu seinem preisgekrönten ersten Spielfilm "Schläfer".

       

      Das Magazin für jungen Film im MDR trifft den Künstler und Regisseur Benjamin Heisenberg. In 80 Minuten folgen wir dem vielseitigen Schaffen des Filmemachers auf seinem Weg von seinen Kunstfilmen bis zu seinem preisgekrönten ersten Spielfilm "Schläfer".

      Der 1974 in Tübingen geborene Filmemacher beginnt schon während seines Studiums der Bildhauerei in München erste Super-8-Filme zu drehen. Mal mit Humor, mal zart und leise experimentiert Heisenberg mit den Grenzen der visuellen Kommunikation. Er arbeitet mit Auslassungen, mit Symbolen und bildgenauer Präzision.

      Noch während seines Kunststudiums nimmt der Künstler sein Regiestudium an der HFF München auf und die ersten Kurzspielfilme entstehen. Der 20-minütige Film "Die Gelegenheit" erzählt bereits auf eindrucksvolle Weise von dem Verlust der Unschuld. Heisenberg folgt dem Thema dieser Bedrohung in seinen Filmen. Dabei geht er der Frage nach den Motiven der Opfer und der Täter gleichermaßen nach.Auf subtile und intelligente Weise zeigt er dem Zuschauer, dass es hinter jeder Realität noch viele weitere geben kann.

      "Das Schlimmste im Leben ist, dass man jeden Menschen verstehen kann", sagt der Protagonist in "Schläfer", Heisenbergs erstem Langspielfilm der 2005 in Cannes "Un Certain Regard" seine Premiere feiert. Dem Regisseur gelingt es hierbei, die Figuren seiner Filme zu dekonstruieren und sie dennoch tief menschlich und zerrissen zu zeigen. Wir zeigen einen 15-minütigen Ausschnitt.

      Heisenberg arbeitet auch weiterhin als Künstler und hat regelmäßig Einzelausstellungen. Wir zeigen einen Mitschnitt seiner letzten Kunstinstallation, die auf der diesjährigen Art Berlin ausgestellt wurde.

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