• 17.06.2018
      13:10 Uhr
      Land im Gezeitenstrom Die Elbe - von Hamburg bis Stade | NDR Fernsehen
       

      Die Elbe ist mehr als nur ein Fluss. Sie formt Landschaften, ist unermüdlich in ihrer Veränderung. Ebbe und Flut des Gezeitenstroms, der Puls des Meeres, prägen die Unterelbe, eine Region voller Gegensätze auf 100 Kilometern zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee. Einsame, unberührte Naturidylle existiert neben hektischer Geschäftigkeit, nicht nur am Tor zur Welt. Die Reportage folgt dem breiten Elbstrom und seinen Nebenflüssen, erzählt von einer unerwartet bunten Welt, immer im Wettlauf von Mensch und Natur.

      Sonntag, 17.06.18
      13:10 - 14:10 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Die Elbe ist mehr als nur ein Fluss. Sie formt Landschaften, ist unermüdlich in ihrer Veränderung. Ebbe und Flut des Gezeitenstroms, der Puls des Meeres, prägen die Unterelbe, eine Region voller Gegensätze auf 100 Kilometern zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee. Einsame, unberührte Naturidylle existiert neben hektischer Geschäftigkeit, nicht nur am Tor zur Welt. Die Reportage folgt dem breiten Elbstrom und seinen Nebenflüssen, erzählt von einer unerwartet bunten Welt, immer im Wettlauf von Mensch und Natur.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Daniel Buresch
      Autor Manfred Schulz
      Redaktionelle Leitung Dirk Neuhoff
      Redaktion Alexander v. Sallwitz
      Ralf Quibeldey

      Die Elbe ist mehr als nur ein Fluss. Durch Ebbe und Flut prägt der Gezeitenstrom die gesamte Unterelbe. Auf den 100 Kilometern zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee findet sich dadurch eine Region voller Gegensätze: einsame, unberührte Naturidylle neben hektischer Geschäftigkeit nicht nur am Tor zur weiten Welt. Für die mehrteilige NDR Reihe "Land im Gezeitenstrom" ist Manfred Schulz dem breiten Strom und seinen Nebenflüssen gefolgt. Er erzählt von einer unerwartet bunten Welt, immer im Widerstreit von Mensch und Natur, zwischen Geschäft und Geschichte.

      Der erste Teil des Films beginnt am Hamburger Elbufer, wo gigantische Containerschiffe über den Elbgrund schrammen, vorbei an den Hamenfischern, denen Ebbe und Flut die Netze füllen. Das Süßwasserwatt direkt vor dem Hamburger Hafentor ist einzigartig in Europa, ein Ökosystem, kostbar und bedroht wie der tropische Regenwald. Weiter stromabwärts, auf der niedersächsischen Elbseite, erwacht eine graue Festung aus ihrem Dornröschenschlaf. Die Bäume im Alten Land, das größte Obstanbaugebiet Nordeuropas, bieten im Frühling ein Blütenmeer. Am schleswig-holsteinischen Ufer stapfen die letzten Binsenschneider durchs Watt, eine knochenharte Arbeit ohne Zukunft. Ebenso wie das der Bandreißer ist dieses traditionelle Handwerk fast ausgestorben. Der Lauf der Elbe hat sich durch den Eingriff der Menschen stark verändert und trotzdem bestimmt der Gezeitenstrom auch heute noch den Takt des Alltags - Ebbe und Flut, danach richtet sich an der Elbe das Leben.

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