• 14.06.2018
      11:30 Uhr
      NaturNah: Mal kurz den Wald retten Freiwillige Helfer im Harz | NDR Fernsehen
       

      Eine Woche wohnen 25 Freiwillige im Harz in einer schlichten Berghütte und arbeiten bei jedem Wetter unter freiem Himmel. Wo früher für den Bergbau Fichten in Monokultur angebaut wurden, entsteht heute das größte Waldwildnisgebiet Deutschlands. Dabei helfen seit 20 Jahren auch ehrenamtliche Helfer des Vereins Bergwaldprojekt e. V. mit viel Fleiß und Schweiß und harter körperlicher Arbeit. Der Film zeigt, mit welcher Motivation die Freiwilligen in den Harz gekommen sind und welche positiven Effekte die Arbeit der vergangenen 20 Jahre für die niedersächsische Pflanzen- und Tierwelt hat.

      Donnerstag, 14.06.18
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Eine Woche wohnen 25 Freiwillige im Harz in einer schlichten Berghütte und arbeiten bei jedem Wetter unter freiem Himmel. Wo früher für den Bergbau Fichten in Monokultur angebaut wurden, entsteht heute das größte Waldwildnisgebiet Deutschlands. Dabei helfen seit 20 Jahren auch ehrenamtliche Helfer des Vereins Bergwaldprojekt e. V. mit viel Fleiß und Schweiß und harter körperlicher Arbeit. Der Film zeigt, mit welcher Motivation die Freiwilligen in den Harz gekommen sind und welche positiven Effekte die Arbeit der vergangenen 20 Jahre für die niedersächsische Pflanzen- und Tierwelt hat.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Sylvie Hoschke
      Redaktionelle Leitung Susanne Wachhaus
      Redaktion Kerstin Patzschke-Schulz

      Sie nehmen Urlaub, um dabei zu sein. Eine Woche lang wohnen 25 Freiwillige in einer schlichten Berghütte im Harz und arbeiten bei jedem Wetter unter freiem Himmel.

      Wo früher für den Bergbau, Fichten in Monokultur angebaut wurden, entsteht heute das größte Waldwildnisgebiet Deutschlands. Seit 20 Jahren unterstützen ehrenamtliche Helfer des Vereins "Bergwaldprojekt e. V.", dies mit viel Fleiß, Schweiß und harter körperlicher Arbeit. Nach einem kräftigenden Frühstück, geht es in den Wald. In nur fünf Tagen werden hier unter Anleitung von Projektförster Jonathan Schüppel, etwa 3.000 Rotbuchen-Setzlinge gepflanzt und teilweise meterhoch hoch eingezäunt und an einem Bachlauf sollen der Unterwuchs sowie bis zu drei Meter hohe Fichten entfernt werden.

      Nationalpark-Ranger Christian Struwe begleitet das Bergwaldprojekt schon seit Jahren. Er weiß, wie wichtig die Maßnahmen für die Artenvielfalt im Harz sind. Mit etwas Glück sehen die fleißigen Helfer nicht nur Insekten wie den glänzenden Goldschmied-Käfer, scheue Vogelarten wie Schwarzstorch oder Uhu und wilde Räuber wie Fuchs, Marder oder Waschbär, sondern auch das Symboltier für den erfolgreichen Waldumbau im Nationalpark: den imposanten Luchs.

      Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet Projektförster Schüppel, Ranger Struwe und die ehrenamtlichen Helfer des Bergwaldprojekts eine Woche lang im Nationalpark Harz. Der Film zeigt, mit welcher Motivation die Freiwilligen in den Harz kommen und welche positiven Effekte die Arbeit der vergangenen 20 Jahre für die niedersächsische Pflanzen- und Tierwelt hat.

      Film von Sylvie Hoschke

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