• 14.03.2018
      18:15 Uhr
      Wie geht das? Das Wasser, das wir trinken NDR Fernsehen
       

      Zwei Schweriner Wasserwerke pumpen Tag für Tag gut 20 Millionen Liter Trinkwasser durch ein 342 Kilometer langes Leitungsnetz unter der Stadt bis zu den Wasserhähnen. Wo kommt das Wasser her? Wie wird es gereinigt? Und was hat es mit den nächtlichen Horchposten im Leitungsnetz auf sich? Kurzum: Wie geht das mit dem Trinkwasser? Der Schweriner Wasserversorger WAG verrät, wie es aus der Tiefe zum Verbraucher kommt.

      Mittwoch, 14.03.18
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Zwei Schweriner Wasserwerke pumpen Tag für Tag gut 20 Millionen Liter Trinkwasser durch ein 342 Kilometer langes Leitungsnetz unter der Stadt bis zu den Wasserhähnen. Wo kommt das Wasser her? Wie wird es gereinigt? Und was hat es mit den nächtlichen Horchposten im Leitungsnetz auf sich? Kurzum: Wie geht das mit dem Trinkwasser? Der Schweriner Wasserversorger WAG verrät, wie es aus der Tiefe zum Verbraucher kommt.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Udo Tanske

      In Schwerin verbraucht jeder Einwohner fast 100 Liter Wasser am Tag. Dafür muss der Schweriner Wasserversorger WAG jeden Tag gut 20 Millionen Liter Wasser für Stadt und Umland bereitstellen. Das sind über fünf Milliarden Liter im Jahr, die aus 14 über das Stadtgebiet verteilten Brunnen gefördert werden. Die wiederum zapfen in bis zu 100 Metern Tiefe den vierten Grundwasserleiter an. So tief in der Erde ist das Wasser noch frei von Schadstoffen aus Landwirtschaft und Industrie.

      Gereinigt werden die 342 Kilometer langen Leitungen und Wasserspeicher nachts, wenn alles schläft. Dann nehmen auch die "Horchposten" ihren Dienst auf: Sonden in den Leitungen zeichnen jedes Geräusch auf. Ein Kollege der WAG ist darauf spezialisiert, etwaige Schäden zu "erlauschen".

      Auch der alte Wasserturm von 1880 auf dem 86 Meter hohen Weinberg ist noch in Betrieb. Das technische Denkmal wurde für 55.000 Euro liebevoll saniert und ist noch immer Teil der Wasserversorgung, auch wenn man ihn eigentlich nicht mehr bräuchte. Die WAG behält ihn trotzdem und ist sogar Mitglied im Verein Deutsche Internationale Wasserturm Gesellschaft 2002 e.V.

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