• 12.02.2010
      06:00 Uhr
      Visite Moderation: Vera Cordes | NDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Angriff in der Nacht: Die Rückkehr der Bettwanzen
      • Bandscheibenvorfall: Es wird viel zu oft operiert
      • Leber in Gefahr: Fett schlimmer als Alkohol
      • Tierische Therapeuten: Hilfe gegen Entzündungen, Schmerzen oder Hautkrankheiten
      • Erkältungsmittel: Vorsicht bei Selbstbehandlung

      Freitag, 12.02.10
      06:00 - 06:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Angriff in der Nacht: Die Rückkehr der Bettwanzen
      • Bandscheibenvorfall: Es wird viel zu oft operiert
      • Leber in Gefahr: Fett schlimmer als Alkohol
      • Tierische Therapeuten: Hilfe gegen Entzündungen, Schmerzen oder Hautkrankheiten
      • Erkältungsmittel: Vorsicht bei Selbstbehandlung

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Vera Cordes
      Redaktion Friederike Krumme
      • Angriff in der Nacht: Die Rückkehr der Bettwanzen

      Bis vor wenigen Jahren galten Bettwanzen in Deutschland als komplett ausgerottet. Inzwischen werden die blutsaugenden Parasiten aber wieder zunehmend zur Plage. Die fünf bis acht Millimeter großen Bettwanzen stechen ihre Opfer vor allem an Armen und Beinen, meist mehrmals linienförmig hintereinander. Sie hinterlassen fingernagelgroße, juckende Quaddeln, die bei empfindlichen Menschen zu extrem starken allergischen Überreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen können.

      • Bandscheibenvorfall: Es wird viel zu oft operiert

      Wenn der Rücken schmerzt, heißt die Diagnose oft: Bandscheibenvorfall. Eine Operation könnte da schnell Abhilfe schaffen, meinen viele Ärzte. Das hoffen auch viele Patienten. Doch in Deutschland wird viel zu oft und voreilig operiert. Ein Großteil der Bandscheibenoperationen ist aus medizinischer Sicht überflüssig, haben Experten nach einer aktuellen Analyse von 12.000 Fällen festgestellt. Die Folgen der unnötigen Operationen reichen von unvermindert starken Schmerzen trotz des Eingriffes bis hin zu zusätzlichen Beschwerden durch Vernarbungen oder Komplikationen. Doch welche Alternativen gibt es und wann ist ein derartiger Eingriff tatsächlich sinnvoll?

      • Leber in Gefahr: Fett schlimmer als Alkohol

      Bei vielen übergewichtigen Menschen könnte künftig eine Lebertransplantation nötig sein. Neuste Forschungsergebnisse beweisen: Bis zu 80 Prozent aller stark Übergewichtigen und fast alle Diabetiker haben eine so genannte nicht-alkoholische Fettleber. Das kann oft fatale Folgen haben. Wird sie nicht angemessen behandelt und ändert der Patient seinen Lebensstil nicht, besteht die Gefahr einer Leberfibrose oder sogar einer Leberzirrhose.
      Eine Organtransplantation ist für Betroffene dann oft die einzige Rettung. Darüber hinaus besteht für Patienten mit einer nicht-alkoholischen Fettleberhepatitis (NASH) ein erhöhtes Risiko für Atherosklerose. Besteht eine Veranlagung, kann auch schon geringes Übergewicht eine Fettleber zur Folge haben.
      Zu diesem Thema können im Internet Fragen an die Redaktion gestellt werden: www.ndr.de/visite

      • Tierische Therapeuten: Hilfe gegen Entzündungen, Schmerzen oder Hautkrankheiten

      Der Anblick von Blutegeln, Maden oder Würmer ruft bei den meisten Menschen Ekel und Abscheu hervor. Der Gedanke, die glitschigen Parasiten freiwillig an den eigenen Körper zu lassen, ist für viele abschreckend. Doch diese Tiere unterstützen die Heilung bei Entzündungen, Schmerzen oder offenen Wunden nicht selten besser als starke Medikamente. So zeigen ganz aktuelle Untersuchungen: Blutegel können erfolgreich Schmerzen lindern. Der Speichel der Tiere enthält eine Substanz, die die Blutgerinnung hemmt und die Durchblutung fördert. Maden können den Heilungsprozess bei Wunden, die sich nicht schließen, beschleunigen und bestimmte Würmerarten bekämpfen im Darm Allergien. "Visite" mit einem Beitrag über die erstaunlichen Therapieerfolge der kleinen Tiere und die Anwendungsgebiete von Blutegel und Co.
      Zu diesem Thema können im Internet Fragen an die Redaktion gestellt werden: www.ndr.de/visite

      • Erkältungsmittel: Vorsicht bei Selbstbehandlung

      Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen - gegen Erkältungsbeschwerden gibt es viele rezeptfreie Medikamente in der Apotheke. Doch die Selbstbehandlung ist nicht immer sinnvoll und birgt eine Reihe von Gefahren. Wenn das Brummen im Schädel durch Kopfschmerzmittel unterdrückt wird, kann eine Entzündung der Nasennebenhöhlen unentdeckt bleiben und sich bis ins Gehirn ausbreiten. Hinter Dauerschnupfen, der immer wieder mit abschwellend wirkenden Nasentropfen bekämpft wird, kann sich eine Allergie verbergen. So führt die Selbstbehandlung dazu, dass die wahre Diagnose verschleiert wird. Bei Hustensäften kommt es auf den richtigen Zeitpunkt der Einnahme an, sonst helfen sie gar nicht.

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      Freitag, 12.02.10
      06:00 - 06:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 03.12.2020