• 11.01.2018
      11:30 Uhr
      NaturNah: Der alte Förster und das wilde Borstenvieh Film von Dörte Petsch | NDR Fernsehen
       

      Ungewöhnliche, noch nie im Fernsehen gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß, einem alten Förster und seiner Liebe zur Natur und zu den Tieren. Fast 20 Jahre besucht er immer wieder eine Wildschweinrotte, kommuniziert mit ihnen und darf sie sogar streicheln. Genauso gelingt es ihm, den Wolf in außergewöhnlichen Situationen aufzunehmen. Der 72-Jährige hat ein besonderes Gespür für die Natur und die Tiere. Immer wieder geht er mit seiner Kamera auf die Pirsch, um einmalige Aufnahmen zu "schießen".

      Donnerstag, 11.01.18
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Ungewöhnliche, noch nie im Fernsehen gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß, einem alten Förster und seiner Liebe zur Natur und zu den Tieren. Fast 20 Jahre besucht er immer wieder eine Wildschweinrotte, kommuniziert mit ihnen und darf sie sogar streicheln. Genauso gelingt es ihm, den Wolf in außergewöhnlichen Situationen aufzunehmen. Der 72-Jährige hat ein besonderes Gespür für die Natur und die Tiere. Immer wieder geht er mit seiner Kamera auf die Pirsch, um einmalige Aufnahmen zu "schießen".

       

      Ungewöhnliche, noch nie im Fernsehen gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß , einem alten Förster und seiner Liebe zur Natur und zu den Tieren. Insbesondere ein Wildschweinrudel hat zu ihm Vertrauen gefasst, er kommuniziert mit den Tieren und darf sie sogar streicheln.

      "In manchen Momenten meines Lebens waren die Wildschweine fast meine Familie", sagt Hans Jalaß und lacht. Seit fast 20 Jahren besucht er "seine" Wildschweinrotte im Wald. Mühselig gewöhnt er die Tiere an sich, dann wissen sie genau, wann er kommt und warten auf ihn, vertrauen ihm. An manchen Tagen, lassen sich die Tiere sogar kraulen. Der alte Förster ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich, durch seine jahrzehntelange Freundschaft mit den Wildschweinen, seine Liebe grundsätzlich zur Natur und auch sein Aussehen. Mit dem Filzhut auf dem Kopf erinnert er an einen Waldschrat.

      Wenn sich Hans Jalaß heute seine unzähligen, einmaligen Aufnahmen anschaut, ist er erstaunt über sein inniges Verhältnis zu den Tieren und den vielen komischen Situationen. Insgesamt 40 Jahre lang hat er als Förster gearbeitet. Vor einigen Jahren siedelte sich auch der Wolf in seiner Gegend an. Immer wieder gelingt es ihm, sich leise anzupirschen und wundervolle Naturbilder einzufangen. Seine schönste Begegnung: ein Wolf zwischen zwei Hirschen. Dieser Moment hat ihn tief berührt.
      Wenn er jetzt mit anderen Jägern zusammensitzt und sie über den Wolf diskutieren, ist er oft allein mit seiner Meinung. Jalaß begrüßt ausdrücklich die Rückkehr des Wolfes in Deutschland. Für ihn als Jäger sind die Tiere keine Konkurrenz, sondern Zeichen einer intakten Natur.

      In Vorträgen versucht er die Dorfbevölkerung davon zu überzeugen, dass der Wolf keine Bestie ist. Bei einem Treffen mit der österreichischen Wolfsforscherin Gudrun Pflüger zeigt der 72-Jährige ihr seine ungewöhnlichsten Aufnahmen: Wölfe, die wie Hunde bellen. Auch die Forscherin ist beeindruckt. Doch für sie besteht keinerlei Grund zur Sorge, ein vollkommen normales Verhalten vom Wolf.

      Nur noch selten geht Jalaß inzwischen auf die Jagd. Lieber zieht er mit der Kamera los und versucht schöne Tierfotos zu "schießen", im Wald und in den Elbtalauen, die auch bei ihm in der Nähe liegen.

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      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
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