• 17.05.2021
      22:45 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | NDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Ausgebremst und einsam: Jugendliche in der Coronazeit
      • Männer, macht Platz! Für mehr Gleichberechtigung im Musikbusiness
      • Grenzen überwinden: Ulrike Folkerts schreibt ihre Autobiografie
      • Was ist an Wilhelm Busch modern? Ein NDR-Abend mit Poetry-Slammer*innen und Zeichner*innen

      Montag, 17.05.21
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Ausgebremst und einsam: Jugendliche in der Coronazeit
      • Männer, macht Platz! Für mehr Gleichberechtigung im Musikbusiness
      • Grenzen überwinden: Ulrike Folkerts schreibt ihre Autobiografie
      • Was ist an Wilhelm Busch modern? Ein NDR-Abend mit Poetry-Slammer*innen und Zeichner*innen

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Moderation Julia Westlake
      Produktion Katja Theile
      • Ausgebremst und einsam: Jugendliche in der Coronazeit

      Keine Treffen mit Freund*innen, kein regelmäßiger Schulunterricht. Kein Sporttraining, keine Musikproben. Die Einschränkungen durch die Coronapandemie treffen Jugendliche hart. Wie sehr viele von ihnen darunter leiden, wurde lange in der öffentlichen Diskussion kaum berücksichtigt. Dabei hat eine Studie der Bertelsmann-Stiftung erforscht, dass 61 Prozent der befragten jungen Menschen "sich teilweise oder dauerhaft einsam fühlen". 64 Prozent gaben an "zum Teil oder voll" psychisch belastet zu sein. Zwei Hamburger Projekte wollen deshalb auf die Lage der Jugendlichen aufmerksam machen, auf Einsamkeit, Ängste oder Frustration: Die Fotografin Rebecca Hoppé hat das Projekt Jugend im Lockdown initiiert. Die Lehrerin Hanne-Katrin Schade von der Max-Brauer-Schule Hamburg hat mit Schüler*innen Gedichte geschrieben und Videos gedreht. Das "Kulturjournal" hat die beiden Frauen und Jugendliche, die mitgemacht haben, getroffen. Offen sprechen sie über ihre Gefühle und Sorgen in der Coronazeit.

      • Männer, macht Platz! Für mehr Gleichberechtigung im Musikbusiness

      Von wegen Gleichberechtigung! Die Musikbranche ist ein Herrenclub: Die Charts werden von Männern dominiert, auf Festivals treten fast nur Männer auf, in den Vorstandsetagen der großen Label sitzen ausschließlich Männer, ein Großteil der Kulturgelder, die vom Staat vergeben werden, gehen in männliche Hände. Frauen sind in allen Bereichen des Musikbusiness unterrepräsentiert. Wieso haben wir diese Ungerechtigkeiten im Jahre 2021 nicht schon längst überwunden? Das "Kulturjournal" spricht unter anderem mit der Frauenband 24/7 Diva Heaven, der Singer-Songwriterin Alin Coen, der Rapperin KeKe, der Sängerin Onejiru und mit Andrea Rothaug von Music Women Germany über den langen Weg zur Gleichberechtigung von Frauen in der Musikbranche: Männer, macht Platz! Girlpower im Musikbusiness.

      • Grenzen überwinden: Ulrike Folkerts schreibt ihre Autobiografie

      Clever, lässig, unkonventionell: Lena Odenthal ist seit über 30 Jahren als Kommissarin im "Tatort"-Einsatz, eine der dienstältesten und erfolgreichsten Ermittlerinnen der deutschen Fernsehgeschichte. Schauspielerin Ulrike Folkerts hat es mit dieser Rolle geschafft, das Frauenbild im TV-Krimi zu verändern. Die "taz" schrieb sogar, sie habe "mehr für die Frauenrollen im deutschen Fernsehen getan als irgendein Intendant". Jetzt hat Ulrike Folkerts zu ihrem 60. Geburtstag am 14. Mai ihre Autobiografie veröffentlicht: "Ich muss raus". Denn auch privat hat die Schauspielerin sich gegen Stereotypen gewehrt: Von klein auf war sie frech, unangepasst, sie wollte Grenzen sprengen, raus aus gängigen Kästchen und Klischees. In ihrem Buch schreibt sie offen über ihr Leben, auch über ihr Outing und über Sexismus in der Schauspielbranche. Das "Kulturjournal" stellt die Autobiografie von Ulrike Folkerts anlässlich des Deutschen Diversity-Tags am 18. Mai vor, bei dem es um Vielfalt und Gleichstellung geht.

      • Was ist an Wilhelm Busch modern? Ein NDR-Abend mit Poetry-Slammer*innen und Zeichner*innen

      Wilhelm Busch ist bis heute der bekannteste und beliebteste Comic-Autor der Deutschen. Wie Goethes "Faust" und Gretchen gehören "Max und Moritz", "Die Fromme Helene", Witwe Bolte und Lehrer Lämpel zum Kulturgut. Die Wirkung der Verse und Bildergeschichten von Wilhelm Busch reicht von tagesaktuellen Karikaturen bis hin zum Poetry-Slam. Der NDR hat im Rahmen der Programmreihe "Zeit für Kultur" Künstler*innen eingeladen, mit Bildern, Texten und Musik ihr Echo auf Wilhelm Busch zu gestalten: als Hommage, Persiflage, Neuinterpretation oder Kritik. Mit dabei: Comic-Zeichner Mawil, Träger des Wilhelm Busch-Preises 2021, die Comic-Zeichnerin und Illustratorin Line Hoven, die Beatboxcrew 4xSample, sechs Poetry-Slammer*innen und die "alten" Wilhelm-Busch-Fans Wigald Boning und Jürgen Becker. "Wilhelm Busch und seine Erben" ist am Sonnabend, 22. Mai, 20.15 Uhr, im NDR Fernsehen zu sehen. Im Anschluss wird die Dokumentation "

      Deutsche Lebensläufe - Wilhelm Busch" gesendet und ab 22.30 Uhr die Graphic Opera "Weiße Rose" (zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl)

      Das Kulturjournal berichtet über Neues aus der norddeutschen und internationalen Kulturszene.

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      Montag, 17.05.21
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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