• 25.01.2021
      22:45 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | NDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Weniger ist mehr: Flensburgs Kampf gegen Flächenverschwendung im Wohnungsbau
      • Durchs Essen die Welt begreifen: Wie Doris Dörrie in ihrer Küche über eine Erbse philosophiert
      • Wie rassistisch bist Du? Das Experiment über Vorurteile und ihre Wurzeln
      • Die Geschichte des Büros: ein wehmütiger Gruß aus dem Homeoffice
      • Saxofon mal klassisch: die charismatische Asya Fateyeva im NDR-Konzert

      Montag, 25.01.21
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Weniger ist mehr: Flensburgs Kampf gegen Flächenverschwendung im Wohnungsbau
      • Durchs Essen die Welt begreifen: Wie Doris Dörrie in ihrer Küche über eine Erbse philosophiert
      • Wie rassistisch bist Du? Das Experiment über Vorurteile und ihre Wurzeln
      • Die Geschichte des Büros: ein wehmütiger Gruß aus dem Homeoffice
      • Saxofon mal klassisch: die charismatische Asya Fateyeva im NDR-Konzert

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Moderation Julia Westlake
      Produktion Katja Theile
      • Weniger ist mehr: Flensburgs Kampf gegen Flächenverschwendung im Wohnungsbau

      Weniger muss mehr sein. Darum geht es beim sogenannten "suffizienten" Bauen und Wohnen, beim Bemühen, weniger Fläche zu vergeuden. Denn die ist endlich. Beispiel Flensburg: Hier ist, wie in vielen Städten und Kommunen, nicht unendlich viel Platz zum Wohnen und Leben. Doch Platz ist das, wovon jeder in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht genug bekommen konnte. 1960 lag die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf noch bei 19 Quadratmetern, inzwischen beträgt sie 47 Quadratmeter. In Flensburg soll am Hafen Ost neuer Wohnraum geschaffen werden, nur eben anders. So, dass weniger genug sein kann. Nur wie funktioniert das? Was ist dafür notwendig? Das "Kulturjournal" schaut sich vor Ort um, spricht mit Henning Brüggemann, dem Bürgermeister von Flensburg, und Bernd Sommer von der Europa-Universität Flensburg, die das Projekt wissenschaftlich begleiten.

      • Durchs Essen die Welt begreifen: Wie Doris Dörrie in ihrer Küche über eine Erbse philosophiert

      Wer übers Essen gründlich nachdenkt, wird auch das Leben verstehen, findet Doris Dörrie. Für die in Hannover geborene Regisseurin ist Essen nicht nur Inbegriff von Genuss, sondern der "Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt". Darüber hat sie jetzt ein Buch geschrieben: "Die Welt auf dem Teller" (Diogenes). Bei ihr fing es mit einer japanischen Suppe an und verfeinerte sich bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen. Für sie noch immer Eintauchen in eine andere Kultur, Innehalten. Doch auch die Kindheitserinnerung an Wassermelone, ein knuspriger Brotkrusten, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, das alles macht etwas mit uns. Im "Kulturjournal" spricht Doris Dörrie über ihr Weltverständnis und Glücksmomente beim Essen.

      • Wie rassistisch bist Du? Das Experiment über Vorurteile und ihre Wurzeln

      Schwarze haben Rhythmus im Blut. Weiße sind zivilisierter. Oder gar: Schwarze sind sexuell aktiver. Es gibt viele Vorurteile beim Thema Rassismus. Woher kommen sie? Was bewirken sie? Und wie können wir mit Rassismus besser umgehen und Ungleichheit verhindern? Im zweiten Teil der Reihe "Wie rassistisch bist Du?" geht es um Vorurteile. Der Moderator Michail Paweletz diskutiert offen und ehrlich mit sechs Gästen, auch über deren eigene Vorurteile. Außerdem spricht Michail Paweletz mit dem Politikwissenschaftler Narku Laing. Er erklärt, warum viele Vorurteile ihren Ursprung im kolonialen Zeitalter haben. "Wie rassistisch bist Du? Das Experiment" ist eine dreiteilige Reihe des "Kulturjournals" in Zusammenarbeit mit tagesschau24.

      • Die Geschichte des Büros: ein wehmütiger Gruß aus dem Homeoffice

      Es heißt: Wir wissen nicht, was wir haben, bevor wir es verlieren. So geht es in Coronazeiten einigen Angestellten mit ihrem Büro. Noch bis vor Kurzem quälten sie sich jeden Morgen von zu Hause an diesen verhassten Ort mit lästernden oder nervigen Kolleginnen und Kollegen, strengen oder unfähigen Chefs, mit langweiligen Möbeln und pflegeleichten Pflanzen. Jetzt dürfen die Mitarbeitenden nicht mehr hin, sie sollen im Homeoffice arbeiten. Und plötzlich wird das Büro zu einem Sehnsuchtsort, der befreit von Homeschooling und Hausarbeit. Was macht diesen Ort aus? Wie hat er sich verändert in den letzten Jahrzehnten? Vom Großraumbüro bis zum modernen Co-Working-Space. Eine kleine Geschichte.

      • Saxofon mal klassisch: die charismatische Asya Fateyeva im NDR-Konzert

      Saxofon ist ein Instrument für Jazz und Pop. Oder? Asya Fateyeva hat eine Mission: Die junge Musikerin will dem Saxofon einen Platz in der Welt der klassischen Konzerte sichern. Die experimentierfreudige Saxofonistin adaptiert Kompositionen des Barock, der Klassik und zeitgenössischer Musik für ihr Instrument. 2016 wurde die erfolgreiche Newcomerin dafür mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Asya Fateyeva, 1990 auf der Krim geboren und Wahlhamburgerin, gehört zu den Nachwuchsstars der klassischen Musik. Jetzt freut sie sich, dass sie während

      der Coronakrise bei NDR Kultur à la carte EXTRA auftreten und ihre Mission weiter verfolgen kann.

      Das Kulturjournal berichtet über Neues aus der norddeutschen und internationalen Kulturszene.

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      Montag, 25.01.21
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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